Bitte schieben statt heben! So geht das Schneeschippen nicht auf den Rücken

Berlin · Das allererste Aufgabe ist in diesen Tagen für viele: Einfahrt oder Gehweg vor dem Haus von Schnee befreien. Wenn Sie diese Tipps beachten, tut Ihnen dabei und danach der Rücken nicht so weh.

Wer Schneeräumt sollte auf seinen Rücken acht geben. Schieben statt Schippen ist der schonende Weg.

Wer Schneeräumt sollte auf seinen Rücken acht geben. Schieben statt Schippen ist der schonende Weg.

Foto: Tobias Hase/dpa-tmn

Schneeschippen macht ohnehin wenig Spaß. Noch ätzender ist es, wenn plötzlich Schmerz in den Rücken schießt, weil man eine falsche Bewegung gemacht hat.

Das passiert beim Schneeschippen am Morgen schnell, warnt die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Gerade untrainierte Rückenmuskeln können bei diesem wortwörtlichen Kaltstart leicht verletzt werden. Es drohen Zerrungen, blockierte Wirbel oder Hexenschuss.

Rücken gerade, Knie beugen

Wie geht es also richtig? Rückenschonendes Schneeschippen fängt mit der Wahl des Arbeitsgeräts an. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, die massive Schaufel, die schon seit 20 Jahren in Keller oder Schuppen steht, gegen eine leichtere Schippe zu ersetzen. Das entlastet Wirbelsäule und Gelenke.

Beim Schippen selbst gilt generell: Den Schnee zu schieben ist für den Rücken besser, als ihn zu heben. Muss man die beladene Schaufel doch anheben, sollte man den Oberkörper möglichst gerade halten, raten die Orthopäden. Gebeugt oder gekrümmt sollte er also nicht sein. Am besten geht man dafür leicht in die Knie.

Übrigens: Wer in den letzten drei Monaten an eine Wirbelsäulen-OP hatte, sollte das Schneeschippen laut DGOU einer anderen Person überlassen.

© dpa-infocom, dpa:231130-99-131446/2

(dpa)
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