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Bluthochdruck bei Notruf klar benennen

Bluthochdruck bei Notruf klar benennen

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Steigt der Blutdruck auf einen sehr hohen Wert an, besteht Lebensgefahr. Wer den Notruf wählt, sollte daher den Grund klar nennen, damit die notwendige Hilfe schnell genug vor Ort eintrifft.

Bei einem Notruf sollten Anrufer einen Verdacht auf einen Bluthochdrucknotfall deutlich äußern. So stellen sie sicher, dass nicht nur ein Krankenwagen, sondern ein Rettungswagen mit Notarzt geschickt wird. Das empfiehlt die Deutsche Herzstiftung in Frankfurt anlässlich des Weltgesundheitstags (7. April). Die Weltgesundheitsorganisation WHO stellt den Tag in diesem Jahr unter das Motto „Bluthochdruck“.

Bei einem Bluthochdrucknotfall treten starke Beschwerden auf: Brustschmerzen, Atemnot, Seh- oder Sprechstörungen bis hin zu Lähmungen und Erbrechen. „Die Beschwerden sind entscheidend und nicht die absolute Höhe des Blutdrucks“, sagt Prof. Thomas Budde, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Stiftung. Der Blutdruck könne auch unter einem Wert von 200 zu 100 schon sehr bedrohlich werden und im schlimmsten Fall zu Schlaganfall, Hirnblutung oder Herzversagen führen. Normal ist ein Blutdruck von 120 zu 80.