Arterienverschluss durch Laufbandtraining vorbeugen

München (dpa/tmn) - Schlechte Durchblutung kann einen plötzlichen Verschluss der Arm- oder Beinarterien zur Folge haben. Bei einer Neigung zur arteriellen Verschlusskrankheit in den Beinen ist ein regelmäßiges Laufbandtraining deshalb sinnvoll.

Durch regelmäßiges Laufbandtraining können Betroffene verhindern, dass ihre Wadenmuskulatur schwindet und ihre Bewegungsfähigkeit eingeschränkt wird. Darauf weist Norbert Smetak, Vorsitzender des Bundesverband Niedergelassener Kardiologen in München, hin.

Je kleiner die Wadenmuskeln sind, desto eher könne es bei Durchblutungsstörungen in den Beinen zu Problemen beim Treppensteigen oder Gehen kommen. Schmerzen die Beine zum Beispiel beim Gehen schon nach wenigen Minuten, ist das ein Hinweis auf eine unzureichende Durchblutung. Auch Blässe und eine kühlere Hauttemperatur im Vergleich zur gegenüberliegenden Körperseite sind Anzeichen.

Eine schlechte Durchblutung kann im schlimmsten Fall zu einem plötzlichen Verschluss der Arm- oder Beinarterien führen. Das macht sich durch stellenweise peitschenhiebartige Schmerzen bemerkbar, erläutert Smetak. Besonders gefährdet von Arterienverschlüssen sind Raucher, Diabetiker, Menschen mit zu hohem Cholesterinspiegel und Bluthochdruck. Das Risiko von Schlaganfällen und Herzinfarkten ist bei ihnen höher. Neben ausreichender Bewegung beugen auch das Vermeiden von Übergewicht, eine fett- und cholesterinarme Ernährung und der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten vor.

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