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So lässt sich während der Corona-Krise Geld sparen

Kosten senken : So lässt sich während der Corona-Krise Geld sparen

Die Corona-Krise hat viele Menschen in die Kurzarbeit getrieben und zahlreiche Unternehmer müssen erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Das führt dazu, dass ein deutlich niedrigeres monatliches Budget zur Verfügung steht und viele Haushalte zum Teil erhebliche Einsparungen erreichen müssen, um mit dem vorhandenen Einkommen auszukommen. Das möchten wir zum Anlass nehmen, um einige Einsparmöglichkeiten vorzustellen, mit denen man die monatlichen Ausgaben kurzfristig reduzieren kann.

Die monatlichen Fixkosten reduzieren

Damit man auch mit einem niedrigeren Gehalt zurecht kommt, sollte man die Fixkosten so weit wie möglich reduzieren. Das ist eigentlich gar nicht so schwierig. Zunächst kann man sich eine Liste mit allen Fixkosten erstellen, um einen Überblick zu bekommen. Im Anschluss daran wird dann überprüft, ob sich Geld einsparen lässt. Bei der Miete oder der monatlichen Rate für die Immobilie lässt sich natürlich kaum eine Einsparung erzielen. Doch an anderer Stelle ist es durchaus möglich, die monatliche Belastung zu reduzieren. Zum einen bieten Vergleichsportale die einfache Möglichkeit nicht nur zu überprüfen, ob man die Versicherung fürs Auto oder die Haftpflicht nicht günstiger bekommt, sondern so lassen sich auch günstigere Anbieter für den Internetanschluss oder den Handytarif finden. Strom und andere Lebenshaltungskosten lassen sich ebenfalls leicht finden. Und der Wechsel ist häufig sehr einfach, selbst wenn er durch Laufzeiten erst irgendwann in den nächsten Monaten stattfindet.

Auch laufen zahlreiche Abonnements für Dienste wie Netflix, Amazon Prime, Spotify und DAZN laufen bei vielen Menschen permanent, obwohl sie unter Umständen gar nicht genutzt werden. Da es in der Regel die Möglichkeit zur monatlichen Kündigung gibt, sollte man davor nicht zurückschrecken. Wenn man den jeweiligen Dienst wieder benötigt, kann man mit wenigen Klicks ein neues Abo abschließen.

Oft wissen die Abonnenten gar nicht, bei wie vielen Anbietern sie überhaupt angemeldet sind. Das wird erst klar, wenn man sich mal einen Überblick verschafft und die nicht genutzten Dienste kündigt.

Im Alltag Geld sparen

Zwar gibt es die unterschiedlichsten staatlichen Hilfen, die in der aktuellen Lage helfen sollen. Doch leider sind diese nicht immer ausreichend und führen natürlich nicht dazu, dass weiterhin das volle Einkommen zur Verfügung steht. Deshalb muss man auch im Alltag Möglichkeiten finden, um die Ausgaben zu reduzieren. Das kann beispielsweise durch die Nutzung von Cashbacks passieren. Zum einen bieten verschiedene Unternehmen bei Käufen oder Vertragsabschlüssen einen Cashback, also reduzieren den Betrag, den man sonst für die Leistung oder das Produkt bezahlen würde. Zum anderen gibt es auch Anbieter, die bei Einkäufen über angeschlossene Partnershops keine Meilen oder Punktegutschreiben, sondern feste oder prozentuale Geldbeträge, die dem eigenen Konto gutgeschrieben werden. Diese Cashbacks kann man sich dann auszahlen lassen. In diesem Fall spart man als Käufer wirklich Geld, weil sich der bezahlte Betrag reduziert.

Eine Änderung der eigenen Angewohnheiten kann ebenfalls zu spürbaren Einsparungen führen. Wer nicht mehr so häufig außer Haus isst und beim Ausgehen ein wenig auf die Ausgaben achtet, der kann ebenfalls viel Geld sparen. Oft sind es die vermeintlich kleinen Ausgaben, die in der Summe viel Geld kosten. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, ein Haushaltsbuch zu führen. So hat man schnell einen Überblick und weiß genau, wofür man sein Geld eigentlich ausgibt. Teure Kreditzinsen gilt es zu vermeiden Wer durch die Kurzarbeit weniger Gehalt bekommt, wird unter Umständen seinen Dispositionskredit nutzen, um weiterhin den finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Das ist erst einmal nicht besonders dramatisch, denn für solche Situationen ist ein Dispositionskredit gedacht. Wenn ein Ende der Kurzarbeit noch nicht absehbar ist und man noch einige Zeit brauchen wird, um den Kredit zu tilgen, dann sollte man sich nach einer Alternative umschauen. Denn die Dispozinsen sind hoch. Deshalb kann es sinnvoll sein, den Dispo in einen klassischen Ratenkredit umzuwandeln. Das ist in vielen Fällen schnell getan und kann die Zinsbelastung zum Teil deutlich reduzieren. Ein Anruf bei der Hausbank oder der Besuch eines Kreditvergleichs im Internet kann schnell über die unterschiedlichen Möglichkeiten informieren.