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Beats-Rhythmus: Wann Musik bei Hausaufgaben helfen kann - und wann nicht

Beats-Rhythmus : Wann Musik bei Hausaufgaben helfen kann - und wann nicht

Wenn es darum geht, ob Musik hören bei den Hausaufgaben hilft, haben sich schon Generationen von Schülern mit ihren Eltern in die Wolle bekommen. Doch keiner hat Recht. Denn es kommt darauf an.

Wer beim Erledigen von Hausaufgaben neue Dinge lernt oder harte Denkaufgaben zu knacken hat, sollte die Musik ausmachen. Das empfiehlt die Zeitschrift „Eltern“ (Ausgabe 12/2021) und beruft sich dabei auf Nick Perham von der Cardiff Metropolitan University.

Der Psychologe rät aber, Musik zu hören, bevor man mit den Hausaufgaben beginnt. Denn mit guter Laune falle die Konzentration leichter.

Anders verhalte es sich bei reiner Fleißarbeit ohne anspruchsvolle Denkleistung, etwa wenn ein Bild zu malen ist oder der Sachkundehefter aufpoliert wird. Dann helfe Musik, die Arbeit in einem guten Tempo zu Ende zu bringen. Geeignet dafür sei vor allem klassische oder instrumentale Musik. Denn Text lenke nur ab, weil man unbewusst versucht, den Inhalt zu verstehen. Das gilt auch für Radiowerbung.

„Eltern“-Tipp: Bei Streaming-Playlists „Lernen“ in die Suchleiste eintippen. Bei diesen Listen hat die Musik eine optimale Geschwindigkeit von 56 bis 64 Schlägen („beats“) pro Minute und ist damit im Takt mit dem Herzschlag.

© dpa-infocom, dpa:211119-99-63236/2

(dpa)