„Ich bin jetzt groß“ Reif fürs große Bett: Wechsel sprachlich begleiten

Fürth · Wenn für Eltern die Gitterbett-Zeit ihres Kindes vorbei ist, sollte es nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Es nur einfach ein großes Bett zu legen ist verkehrt, sagt eine Expertin.

Wenn Eltern merken, dass es Zeit ist, das Gitterbett hinter sich zu lassen, sollten sie das Kind einbeziehen und den Umzug erklären.

Wenn Eltern merken, dass es Zeit ist, das Gitterbett hinter sich zu lassen, sollten sie das Kind einbeziehen und den Umzug erklären.

Foto: Christin Klose/dpa-tmn/dpa

Ob beim Übergang von Gitterbett zum großen Bett oder vom Hochstuhl zum normalen Stuhl - entscheidend ist, das Kind einzubeziehen. Eltern sollten den Wechsel sprachlich begleiten, sagt Dana Mundt, Sozialpädagogin bei der bke-Bundeskonferenz für Erziehungsberatung.

Eltern sollten mit dem Nachwuchs darüber sprechen, dass er groß genug ist, um in einem Bett für ältere Kinder zu schlafen. Zum Beispiel mit Sätzen wie „Du bist jetzt groß, wir suchen dir ein neues, schönes Bett zusammen“, rät die Erziehungsexpertin.

Wichtig sei dabei allerdings, auf die Bedürfnisse des Kindes zu achten und geduldig zu sein. Den Wechsel sollte man erst dann vollziehen, wenn das Kind bereit dafür ist und sich sicher fühlt. Der Übergang kann emotional sein, aber er markiert auch wichtige Meilensteine in der Entwicklung des Kindes.

Bei Fragen zur Förderung der Selbstständigkeit von Kindern oder anderen Erziehungsfragen können Eltern sich kostenfrei an Erziehungs- und Familienberatungsstellen vor Ort oder auch online (www.bke-elternberatung.de) wenden.

© dpa-infocom, dpa:240228-99-150753/2

(dpa)
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