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ADAC: Viele Kinder sind nicht richtig angeschnallt

ADAC: Viele Kinder sind nicht richtig angeschnallt

Nach Angaben des Automobilclubs waren 26 Prozent der kontrollierten Schulkinder nur mit einem Erwachsenengurt oder gar nicht angeschnallt.

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München. Viele Kinder sind im Auto nicht ordentlich angeschnallt. Das ergab eine Untersuchung des ADAC, bei der 400 Fahrzeuge in 16 Städten kontrolliert wurden. Demnach waren 37 Prozent der Schulkinder und 17 Prozent der Kindergartenkinder entweder ohne Kindersitz oder mit falscher Gurtführung gesichert, wie der Automobilclub am Montag in München mitteilte.
Eltern würden ihre Kinder damit "grob fahrlässig" gefährden. Schon eine Vollbremsung könne in einem solchen Fall schwere Verletzungen zur Folge haben, warnte der Automobilclub.

Nach Angaben des Automobilclubs waren 26 Prozent der kontrollierten Schulkinder nur mit einem Erwachsenengurt oder gar nicht angeschnallt. 11 Prozent der Schüler saßen zwar in dem vorgeschriebenen Kindersitz, die Gurtführung war aber nicht korrekt.

Bei den Kindergartenkindern kamen die Kontrolleure zu einem etwas besseren Ergebnis: 6 Prozent wurden ohne Kindersitz gefahren. Bei 11 Prozent der in einem Sitz transportierten Kindern stimmte die Gurttechnik nicht. Den Experten zufolge droht Eltern, die auf einen Kindersitz verzichten, ein Bußgeld von 40 Euro und ein Punkt beim Verkehrszentralregister in Flensburg.

Den Eltern raten die Experten deshalb grundsätzlich, sich über die Vorschriften zu informieren und diese immer exakt einzuhalten. Außerdem sollten sie ihre Kinder immer überprüfen, wenn sich diese schon selbst anschnallen.