Auf eigenen Beinen stehen: Die wichtigsten Entscheidungen für die getrennte Zukunft

Auf eigenen Beinen stehen: Die wichtigsten Entscheidungen für die getrennte Zukunft

Eine Trennung und die darauffolgende Scheidung stellen meist eine große emotionale Belastung dar. Hier ist es nicht immer einfach einen kühlen Kopf zu bewahren oder unvoreingenommen an die wichtigen Entscheidungen heranzugehen, die dabei anstehen. Dennoch werden in dieser Zeit die Weichen für die weitere Zukunft gestellt und bei vielen Punkten gibt es einiges zu beachten. Ein falscher Entschluss kann dabei weitreichende Folgen haben. Wir zeigen, welche Hindernisse es zu bewältigen gibt und wie es gelingt, die Trennungssituation zu meistern.

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Auf eigenen Beinen stehen Die wichtigsten Entscheidungen für die getrennte Zukunft

Die Angst vor der Trennung selbst, dem Alleinsein, Angst vor Veränderungen und einer ungewissen Zukunft sind für viele ein großer Hindernisgrund, eine Scheidung konkret anzugehen. Wer sich über die verschiedenen unsicheren Punkte genau informiert, ist eher in der Lage gezielt zu überlegen, welche Schritte für die individuelle Situation in Frage kommen und sich mit Plänen für die kommende Zeit beschäftigen.

Die vier Phasen einer Trennung
Ähnlich wie beim Verlieben kann auch die Trennung in verschiedene Abschnitte unterteilt werden, die durch unterschiedliche psychologische Phasen charakterisieren lassen. In der Realität verschwimmen die Grenzen freilich und sie können nicht immer deutlich voneinander abgegrenzt werden. Zudem spielen individuelle Erfahrungen eine wichtige Rolle. Jeder empfindet eine Trennung emotional auf seine Weise und geht anders mit dem Ende einer Beziehung um.

Die Phase der Verleugnung
Zunächst einmal ist das Scheitern der Beziehung und das endgültige Aus für viele ein großer Schock. Darauf reagieren einige mit Ablehnung oder Verleugnung. Wut, Enttäuschung und Trauer überwältigen uns — wir können und wollen das Ganze einfach nicht wahrhaben. Meist kommen noch große Selbstzweifel hinzu, die uns nicht selten dazu verleiten, unseren Partner anzuflehen, es doch noch einmal zu versuchen. Vielleicht könnte eine Hilfe von außen noch für Rettung sorgen?

Sämtliche Kleinigkeiten werden auf die Goldwaage gelegt und in jeder Situation nach versteckten Botschaften gewittert, die möglicherweise andeuten könnten, dass es sich der Partner anders überlegt hat. Wir suchen bei uns selbst nach Gründen und zeigen uns von unserer besten Seite, um damit eventuell das Ruder noch herumzureißen. Freunden oder Familienmitgliedern wird die schwierige Situation verschwiegen, denn die Trennung wird mit allen Mitteln verleugnet.

Expertentipp: In dieser Phase hilft es, etwas Abstand zu gewinnen, und sich in aller Ruhe mit der Situation auseinanderzusetzen. Statt sich jedoch komplett zurückzuziehen kann es sinnvoll sein, die Hilfe und Unterstützung von verständnisvollen Freunden oder anderen nahestehenden Personen zuzulassen.

Die Phase des großen Gefühlschaos
Die nächste Phase ist von zahlreichen unterschiedlichen Emotionen geprägt, die auf uns einstürzen. Wut über das Scheitern oder auf den Partner, aber auch Rachegefühle kommen oft hinzu. Warum und wie konnte die Beziehung nur so enden? Welche Fehler haben wir gemacht? Warum behandelt mich der Expartner nur so? Auch Wut auf uns selbst und große Selbstvorwürfe prägen diese Zeit. Wir suchen nach Ursachen und Fehlern bei uns selbst. Hinzu kommt die Erinnerung an schöne Momente und die schmerzhafte Erkenntnis, dass nie wieder solche Situationen zusammen erlebt werden können. Die großen Selbstzweifel machen uns hilflos und verzweifelt, die ganze Situation erscheint völlig ausweglos. Dabei haben wir oft Probleme, den ganz normalen Alltag zu bewältigen, da wir uns mit allem überfordert fühlen. In dieser Phase haben wir zudem oft Angst allein zu sein, sei es nachts oder am freien Wochenende in der Wohnung.

Expertentipp: Es ist wichtig, sich nicht abzukapseln, sondern ebenfalls Unterstützung von Freunden oder Verwandten zu suchen. Ablenkung ist hier ebenfalls eine gute Medizin um sich nicht von den Emotionen überwältigen zu lassen.
Dennoch hilft das Ausleben der Gefühle dabei, sich mit der Situation auseinanderzusetzen und mit dem Verarbeiten zu beginnen.


Die Phase der Neuorientierung
Die ersten beiden Etappen sind die schlimmsten. Ist das größte Gefühlschaos — meist die längste Phase — überwunden, kann die Trennung mit etwas Abstand betrachtet werden. Wir denken seltener über die Vergangenheit nach und darüber, was wir verloren haben. Endlich ist auch wieder ein Blick nach vorne möglich.
Wir sind nun eher in der Lage, die vergangene Beziehung ohne überwältigende Wut und Trauer zu betrachten. Zunehmend können neue Gedanken zugelassen werden, in denen wir ein Leben ohne der ehemaligen Partner führen. Die Phase der Zukunftsplanung

Schließlich kann ganz konkret an die Zukunft gedacht werden. Nachdem wir in der dritten Phase bereits wieder mehr Kontakt zu anderen gesucht und möglicherweise bereits neue Menschen kennengelernt haben, ist es jetzt möglich, sein „altes ich“ ganz hinter sich zu lassen. Wir können unser Leben wieder in vollen Zügen genießen und sind auch wieder bereit uns neu zu verlieben.
Mit der vergangenen Beziehung haben wir abgeschlossen und oftmals auch wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen für die Zukunft gesammelt. Daraus erwächst meist ein neues erstarktes Selbstwertgefühl, Neugierde auf Neues und der Wunsch sich zu verändern und sein Leben aktiv in Angriff zu nehmen.
Auch wenn nun viele ihr Singledasein genießen, kann es recht lange dauern, bis wir endgültig mit der Trennung abgeschlossen haben, so auch das Ergebnis einer Studie der Universität Bonn. Oftmals sind es dann erst neue Beziehungen, die das vergangene Kapitel für uns endgültig beenden.

Expertentipp: Wenn bei einer Trennung wichtige Dinge für die Zukunft geregelt werden müssen, etwa das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder, sollte diese Phase abgewartet werden. Mit einer zuversichtlicheren Einstellung und ohne negative Gefühle und etwas Distanz sind meist ein fairerer Umgang und die bedachteren Entscheidungen möglich.

Angst vor einer ungewissen finanziellen Zukunft
In den wenigsten Beziehungen werden die Finanzen strikt getrennt. Je länger die Partnerschaft andauert, umso mehr Anschaffungen werden gemeinsam getätigt. Auch in Versicherungsverträge oder Kredite sind in der Regel beide Partner involviert.
Wer sich scheiden lässt, muss sich dann damit auseinandersetzen, wie die finanziellen Ausgaben in Zukunft geteilt und bewältigt werden können. Oftmals ist einer der Partner durch ein geringeres eigenes Einkommen zunächst schlechter gestellt und fürchtet, die verschiedenen Kosten nicht selbst tragen zu können. Ganz ohne eigenen Verdienst ist zudem eine gewisse Abhängigkeit vom Expartner gegeben, der dann zu Unterhaltsleistungen verpflichtet ist.

Die Absicherung der Kinder
Dieser Punkt ist vielen Eltern oft der Wichtigste bei einer Trennung. Da die Kinder so schon unter der zerbrochenen Beziehung leiden, sollen sie zumindest finanziell ausreichend abgesichert sein. Auch nach einer Scheidung sind beide Elternteile weiterhin für die Versorgung zuständig. Durch das gesetzliche Sorgerecht wird dabei nicht nur die finanzielle Verantwortung, sondern auch die persönliche Sorge und Betreuung der Kinder durch beide Elternteile berücksichtigt.
Das Kindergeld wird in der Regel an die Person ausgezahlt, die sich überwiegend um die Kinder kümmert und in dessen Haushalt sie die meiste Zeit untergebracht sind. Wenn beide Elternteile berufstätig sind, verteilen sich die finanziellen Ausgaben für die Kinder entsprechend.
Bei einem knappen Einkommen werden bei Unterhaltszahlungen die Kinder ohnehin als erstes berücksichtigt. Dann muss der unterhaltsberechtigte Partner oft selbst wieder für ein eigenes Einkommen oder die Aufstockung der finanziellen Mittel sorgen.
Bisher war bei der Rechtsprechung zur Unterbringung der Kinder nach der Trennung meist das Residenzmodell bevorzugt worden. Dabei lebt der Nachwuchs dann dauerhaft bei einem Elternteil. Das modernere Wechselmodell bietet beiden Eltern unter Umständen jedoch mehr Spielraum, Erziehung und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Auch wenn eine Unterhaltspflicht festgelegt wurde, wird diese in der Realität leider nicht immer pflichtbewusst wahrgenommen, so das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung. Die SPD will jetzt mit ganz unkonventionellen Mitteln dagegen vorgehen.

Der eigene Lebensunterhalt
Ob und wieviel Unterhalt nach einer Scheidung für den ehemaligen Ehegatten gezahlt werden muss, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Die Betreuung der Kinder muss zunächst ausreichend gewährleistet sein. Deshalb ist es dem entsprechenden Elternteil nicht unbedingt zumutbar, selbst wieder (in vollem Umfang) berufstätig zu sein. Je nach Alter der Kinder kann dann eine Teilzeitbeschäftigung möglich sein. Dennoch kann hier das Einkommen durch sogenannten Aufstockungsunterhalt ergänzt werden. In manchen Fällen ist es durch Arbeitslosigkeit oder Krankheit nicht möglich, selbst für seinen Lebensunterhalt zu sorgen. Wenn dann eine Bedürftigkeit vorliegt, muss ebenfalls Unterhalt gezahlt werden.
Wenn die Ehe kinderlos geblieben ist, gestaltet sich das Sorgen für den eigenen Lebensunterhalt leichter. Grundsätzlich besteht nach der Scheidung eine Pflicht wieder arbeiten zu gehen, wenn dies nicht vorher schon der Fall war. Seit der Reform des Unterhaltsrechts ist eine zeitliche Befristung und Verringerung der Höhe der Vorsorgezahlungen möglich. Hier ist der sogenannte „Grundsatz der Eigenverantwortung“ neu miteinbezogen worden.

Die gemeinsamen Verträge und Verbindlichkeiten
Eine gemeinsame Immobilie, die zusammen abgeschlossenen Versicherungen oder Kreditverträge — diese Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten müssen nach einer Scheidung ebenfalls auseinanderdividiert werden. Da auch hier sehr unterschiedliche individuelle Lebensumstände berücksichtigt werden müssen, gibt es keine allgemein gültige Rechtsprechung.
Bei gleichberechtigten Ansprüchen oder Verantwortung werden die Werte in der Regel geteilt. Eine Immobilie kann dann beispielsweise verkauft werden oder der Partner, der auf die Nutzung verzichtet muss entsprechend seinem Anteil vergütet werden.

Auch bei einem Kredit, der gemeinsam abgeschlossen wurde, bleiben beide Ehegatten auch nach der Scheidung in der Pflicht. Will einer dabei aus dem Vertrag austreten, bieten sich verschiedene Möglichkeiten.

Bei der Krankenversicherung wechselt der Partner nach der Scheidung im Falle einer Mitgliedschaft in der Familienversicherung in ein eigenständiges Versicherungsverhältnis. Weitere Versicherungsverträge müssen aufgeteilt und gegebenenfalls von einem Partner dann neu abgeschlossen werden.

Die Versorgung im Alter
Im Laufe der gemeinsamen verheirateten Zeit wurden von beiden Ehepartnern Rentenanwartschaften erworben. Auch wenn einer der Ehegatten nicht selbst berufstätig war, werden diese in einem gewissen, aber niedrigeren Umfang erzielt. Durch den sogenannten Versorgungsausgleich sollen finanzielle Nachteile etwa durch Kinderbetreuungszeiten abgefangen werden.
Besonderheiten gibt es auch beim Erbrecht zu beachten. Unter gewissen Umständen kann im Falle des Todes des Expartners auch nach einer Trennung Anspruch auf einen gewissen Teil des Erbes bestehen. Zwar verliert der Ehegatte spätestens mit Rechtsgültigkeit der Scheidung sein Erbrecht, allerdings kann immer noch ein Anspruch auf Unterhaltszahlungen bestehen, der dann aus der Erbmasse ausbezahlt wird.
Vor allem bei komplizierten Familienverhältnissen wie sie sich etwa bei einer Scheidung ergeben können, sorgt ein Erbschein dann für klare Verhältnisse. In diesem Dokument sind die jeweiligen Ansprüche festgehalten und es gilt im Falle von Streitigkeiten als rechtssichere Bescheinigung. Der Schein kann beim entsprechenden Nachlassgericht beantragt werden. Als Nachweise für eventuelle Ansprüche müssen dabei beispielsweise die Geburtsurkunde oder das Stammbuch vorgelegt werden.

Auswege und Alternativen finden
Eine Scheidung wirkt sich nachhaltig auf die verschiedensten Lebensbereiche der ehemaligen Partner aus. Die unterschiedlichsten Punkte müssen besprochen und Lösungen für beide Seiten gefunden werden. Jeder sollte dabei gleichberechtigt sein. Allerdings ist es nur schwer möglich, alle Kriterien und bislang gemeinsamen Bereiche für beide zur vollsten Zufriedenheit neu zu regeln. Kompromissbereitschaft ist deshalb eine wichtige Eigenschaft, die von den zwei Parteien aufgebracht werden sollte.

Klarer Schnitt statt ewigem Hin und Her
Aus psychologischer Sicht ist es bei einer Trennung gerade in der ersten Zeit sinnvoll, einen klaren Schlussstrich zu ziehen. Wenn für beide Seiten klar ist, dass es zu Ende ist, kann damit begonnen werden, sich Gedanken um die eigene neue Zukunft zu machen. Das Trennungsjahr ist hierfür sozusagen der Startschuss. In dieser Zeit können sich die Partner über die Folgen der Entscheidung klarwerden und bereits verschiedene Maßnahmen für ein eigenes Leben in die Wege leiten.

Expertentipp: im Trennungsjahr kann beispielsweise bereits eine Vermögensaufstellung angefertigt werden. Wenn in dieser Zeit bereits Vereinbarungen und Einigungen über die Aufteilung oder auch den Umgang mit den Kindern erzielt werden können, wird die eigentliche Scheidung später erheblich beschleunigt.

Vom Gönnen und Teilen
Leider sind viele Scheidungsverfahren von starken negativen Gefühlen der ehemaligen Ehepartner geprägt. Gegenseitige Schuldzuweisungen, Wut und Enttäuschung über das Scheitern oder auch Unmut über einen neuen Partner machen die Situation nicht einfacher.
Oftmals wird durch die Verweigerung eines kooperativen oder kompromissbereiten Verhaltens unterbewusst versucht, den Expartner im Nachhinein zu bestrafen. Einige versuchen den emotionalen Verlust dann zu kompensieren, indem dem anderen gar nichts mehr gegönnt wird. Der ehemalige Gatte soll (finanziell) für die seelischen Schmerzen bezahlen. Für beide Seiten ist dies wenig zielführend und sorgt lediglich für noch mehr Spannungen, Wut und Frustration. Es hilft oft, sich dann auf die positiven Seiten der Trennung zu konzentrieren. Das Ende der ewigen Streitereien, mehr Selbstbestimmung oder auch eine neugewonnene Freiheit. Jeder möchte nach der Scheidung einen Neuanfang starten. Vom Partner wird Verständnis und Rücksichtnahme auf die persönlichen Bedürfnisse. Diese sollten der anderen Seite dann in gleicher Weise zugestanden werden.

Schriftliche Vereinbarungen
Wurde für die Partnerschaft ein Ehevertrag geschlossen, sind hier bereits wichtige Punkte berücksichtigt. Dabei können beispielsweise Vereinbarungen zur Gütertrennung, einer möglichen Unterhaltszahlung oder auch zum Versorgungsausgleich für die Rente festgehalten werden. Rechtsgültig ist dieses Dokument jedoch nur, wenn es notariell beglaubigt wurde.
Auch eine sogenannte Trennungs- oder Scheidungsfolgenvereinbarung erfüllt den Zweck, verschiedene Entscheidungen zum Verfahren mit Vermögenswerten oder dem Sorgerecht zu dokumentieren. Um eine Rechtsgültigkeit zu gewährleisten muss hier eine bestimmte Form eingehalten werden. Zudem ist dann ebenfalls die Unterschrift eines Notars notwendig.
Auch während des Trennungsjahres können Einigungen über die Verteilung von Gütern oder das Sorgerecht für die Kinder bereits schriftlich festgehalten werden. Auf diese Weise ist es ebenfalls möglich, den rechtlichen Scheidungsprozess zu beschleunigen.

Zielorientiert handeln
Gut verträgliche Vereinbarungen zu finden fällt vor allem im finanziellen Bereich und beim Umgang mit den Kindern schwer. In der Regel müssen hier beide Seiten mit Einschränkungen oder Verlusten rechnen, vom emotionalen Aspekt einmal abgesehen.
Kommunikation ist hier unerlässlich, auch wenn beide Parteien viel lieber auf Abstand gehen möchten. Oftmals wird bereits während der Beziehung nicht über finanzielle Angelegenheiten gesprochen, dabei ist gerade dies eines der großen Streitpunkte. Dabei hilft es, die eigenen Vorstellungen im Umgang mit Geld konkret auszusprechen und im Austausch unabhängig von emotionalen Befindlichkeiten eine gemeinsame Lösung zu finden.
Wenn bei einer Trennung bedacht und mit einem Blick auf eine akzeptable Zukunft beider Seiten vorgegangen wird, kann viel Geld gespart werden. Vor allem Streitigkeiten bei Uneinigkeit kostet Zeit und vergrößert die Ausgaben für den Anwalt oder die Gerichtsverhandlung.
Vor allem wenn Kinder im Spiel sind, sollte ein besonnener Umgang miteinander an den Tag gelegt werden. Ihr Wohl sollte dabei stets die höchste Priorität behalten.

Konkrete Zukunftspläne schmieden
Wer seinen Blick ganz bewusst auf die Zukunft richtet und sich konkrete Gedanken über das Leben nach der Scheidung macht, kann die Trennung meist besser verarbeiten. Dabei hilft es, beispielsweise Wünsche und Ziele zu notieren. Wenn die Lebensumstände Schritt für Schritt neu geordnet werden sollen, helfen solche Aufzeichnungen dann dabei, die passenden Maßnahmen in die Wege zu leiten und dem Neuanfang gelassen entgegenzusehen.
Je konkreter die neuen Ziele oder Vorstellungen des künftigen eigenständigen Lebens dabei ausgemalt werden, umso leichter fällt es oft, sich von der alten Beziehung zu lösen. Die Vorfreude darauf, was kommt, ist eine gute Motivationshilfe während der schweren Zeit und kann dazu beitragen, die Gefühle im Griff zu behalten und eine unschöne Schlammschlacht zu verhindern.

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