Deutsche Eltern kaufen gerne online — aber nicht nur!

Deutsche Eltern kaufen gerne online — aber nicht nur!

Deutsche Familien kaufen gerne online ein. Das hat jüngst eine Umfrage der „RC — Research & Consulting GmbH“ ergeben, die vom Händler MyToys in Auftrag gegeben und bei der 1.053 Eltern mit Kindern bis 15 Jahren befragt wurden.

Danach kaufen 98 Prozent der Teilnehmer gerne online. Gerade Eltern jüngerer Kinder wissen, wie wertvoll Zeit ist. So nutzen vor allem Mütter die Pausen, wenn der Nachwuchs schläft, oder man am Abend auf dem Sofa sitzt, für das Online-Shopping. Zusätzlich ist der Versand großer Pakete nach Hause deutlich bequemer als der stationäre Einkauf.

Umfangreiches Online-Angebot für Familien
Egal, ob es sich um Windeln, Nahrungsmittel oder Spielzeug für die Kinder handelt: Der deutsche Online-Handel hat längst darauf reagiert und bietet in vielen Online-Shops ein umfangreiches Warenangebot. Haben sich Eltern einmal für bestimmte Produkte des täglichen Bedarfs entschieden, lassen diese sich einfach über das Portal ihrer Wahl nachbestellen. Weil sich viele Eltern bei Newslettern der Portale registrieren oder regelmäßig in den sozialen Medien lesen, profitieren sie häufig von Preisnachlässen und besonderen Gutschein-Aktionen, die es im Geschäft so nicht gibt. Händler wie Jako-o geizen nicht mit Sparmöglichkeiten gerade für Familien. Neben Gewinnspielen, regelmäßigen Rabatten oder Angeboten des Monats und Freundschaftswerbung binden sie Familien ganz bewusst und auf sympathische Weise an sich. Durch regelmäßige Jako-o-Gutscheine für Online-Bestellungen wird der Kunde zum Kauf animiert.

Kindererziehung: Je mehr Kinder im Haushalt leben, umso billiger wird es
Was Eltern in Deutschland für ihre Kinder ausgeben, hat das Statistische Bundesamt 2013 in einer großen Studie "Konsumausgaben von Familien für Kinder" untersucht. Demnach geben Eltern von zwei Kindern monatlich pro Kind 515 Euro aus, bei drei Kindern reduziert sich die Zahl auf 484 Euro pro Kind. Das ist der Tatsache geschuldet, dass sich bereits im Haushalt befindliche Dinge von mehreren Kindern nutzen lassen. Kindermöbel, Kleidung oder Spielzeug sind Beispiele dafür. Vor allem in den ersten drei Lebensjahren geben Eltern, Verwandtschaft und Freunde viel Geld für den Nachwuchs aus.

Online-Shopping und stationärer Handel — die Mischung muss stimmen!
Auch wenn deutsche Familien gerne online shoppen: Immer mehr Händler verbinden erfolgreich das Online-Geschäft mit dem stationären Handel. Multichannel ist das Zauberwort der heutigen Zeit. Denn es ist wichtig, die Kunden dort abzuholen, wo sie sich befinden — und das ist bei Spielwaren und Zubehör immerhin zu 33 Prozent der stationäre Fachhandel, so der Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels (BVS). Eigentlich logisch, denn Eltern setzen nicht nur auf die tolle Optik von Produkten, sondern vor allem auf Sicherheit und Qualität bei Autositzen, Kinderwagen oder Buggys. Gerade hier möchten Eltern beraten werden. Eben diese Fachberatung ist ein Vorteil des stationären Handels.

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