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„Yesterday – The Beatles Musical“: Zwangspause bald beendet

Interview : „Yesterday – The Beatles Musical“: Zwangspause bald beendet

Interview zur Produktion „Yesterday – The Beatles Musical“ mit Michael Seeboth.

Herr Seeboth, Sie sind Schauspieler und spielen im Beatles-Musical „Yesterday“ mit. Dort schlüpfen Sie in die Rollen von Menschen, die die Original-Beatles begleitet haben.

Michael Seeboth: Ja, genau. Ich verkörpere die verschiedenen Wegbegleiter der Beatles. Da ist zum Beispiel der erste Schlagzeuger, Pete Best, oder George Martin, der Produzent der frühen Jahre. Auch Brian Epstein spiele ich, den Manager, der die Karriere von John, Paul, George und Ringo wesentlich beeinflusste. In diesen Charakteren informiere ich das Publikum darüber, was jeweils zu jener Zeit geschah. Im Mittelpunkt der Show stehen aber damals wie heute die Jungs der Band. Zugegeben sind sie heute nicht mehr die Originale von gestern aber ebenso tolle Musiker, deren ganze Liebe dem Leben der Beatles gehört und mit verblüffender Originalität dem Sound der Musik treu geblieben sind.

Man kann also sagen: Die Show bringt die Beatles auf die Bühne zurück?

Seeboth: Naja, ganz so einfach lässt sich das nicht sagen. Nicht nur, weil es etwas schwierig wäre John Lennon und George Harrison von einem Comeback zu überzeugen. Wenn Sie aber meinen, die Show bringt die Musik der Beatles zurück auf die Bühne, dann kann ich sagen: Ja. Aber die Produktion will mehr. Vor allem den Zuschauer mitnehmen in die Vergangenheit einer Musiker-Karriere mit dieser einzigartigen Erfolgsgeschichte. Die Band sind tolle Musiker, die den Sound und vor allem das Feeling der Beatles verblüffend genau treffen. Dazu kommt ein ausgeklügelter Soundtrack und eine moderne Lichtshow , die das Konzert in unsere Tage transportiert ohne von der einmaligen Besonderheit der Beatles-Auftritte abzulenken. Ja, es erscheint, als zünde eine Zeitreise ihre Raketen und das Publikum tobt im Saal, wie einst vor nun schon mehr als 50 Jahren. Es ist und bleibt ein Phänomen diese Magie, die von den Jungs auf der Bühne zu den Zuschauern in den Saal getragen wird.

Doch dann kam Corona und brachte eine Zwangspause. Seit Mitte März pausiert nun die Erfolgstournee von „Yesterday“. Wie war und ist das für Sie?

Seeboth: Natürlich war das für uns alle ein Schock. Von einem auf den anderen Tag war das Leben auf null gestellt und trotzdem standen Entscheidungen an. Unsere Künstler wurden zum Teil in ihre Heimatländer zurückgerufen, unsere Technik musste eingelagert werden. Unsere Fahrer fuhren mit dem Equipment über fast schon gespenstisch leere Autobahnen.

Jetzt soll es aber wieder weitergehen. Was gibt es für Pläne?

Seeboth: Zunächst: Auch in dieser außergewöhnlichen Situation hat sich unser Team bewährt. Nicht zuletzt hat auch die Musik der Beatles dabei geholfen: Wir haben uns per Video-Konferenz verabredet – und dabei manchen unserer Titel im Hintergrund gespielt. So war jeder zwar bei sich zuhause, in seinem Land, und doch waren wir über die Ländergrenzen hinweg zusammen. Außerdem wussten wir: Die Show ist nicht zu Ende, sie ist nur unterbrochen bis der Vorhang sich wieder öffnet.

Und das soll bald geschehen?

Seeboth: Ja, wir freuen uns alle die neuen Termine so als wäre es eine Premiere. Wir wollen aber auch nicht vergessen uns bei unserem Publikum, vor allem für die Treue die sie uns entgegen gebracht haben, recht herzlich zu bedanken. Die Musiker – und natürlich auch ich – werden uns dafür mit einer grandiosen Show bedanken.

Die Termine in der Region: Donnerstag, 7. Januar 2021, Historische Stadthalle Wuppertal und Freitag, 22. Januar 2021 in der Tonhalle Düsseldorf. Karten gibt es unter

www.wz-ticket.de