ANZEIGE Anschlussfinanzierung überlegenswert Mit spitzer Feder

Im Januar sind die Zinsen für Immobiliendarlehen minimal gestiegen. Für Bauwillige kein Grund zur Beunruhigung, ein Angebotsvergleich lohnt sich.

Anschlussfinanzierung überlegenswert
Foto: dpa-tmn/Christin Klose

Wer derzeit ein Immobiliendarlehen braucht, sollte sich gut beraten lassen. Nach einem Zinsrutsch zum Ende des Vorjahres haben viele Banken ihre Bauzinsen im Januar moderat angehoben.

Das stellt die Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 3/2024) in ihrem monatlichen Vergleich fest. Mehr als einen Zehntel Prozentpunkt sei es in der Regel aber nicht. Damit blieben die Zinsen für Immobiliendarlehen im Schnitt weiterhin deutlich unter der Vier-Prozent-Marke. Laut „Finanztest“ lagen die besten Zinssätze für eine 80-Prozent-Finanzierung bei zehn Jahren Laufzeit zum Stichtag 25. Januar bei 3,09 Prozent (BBBank). Beim Kreditvermittler Dr. Klein lag der Zinssatz zuletzt bei 3,16 Prozent, das Angebot der Freien Finanzierer München mit 3,21 Prozent landete auf dem dritten Platz. Zum Vergleich: Der höchste Zins im Test lag bei 4,22 Prozent. Bei längerer Zinsbindung ist mit einem geringfügigen Aufschlag zu rechnen.

Forward-Darlehen könnte sich rechnen

Wer sich die Zinsen im Januar gleich für 15 Jahre festschreiben lassen wollte, musste mindestens 3,37 Prozent Zinsen bringen (Dr. Klein und Freie Finanzierer München). Eine 20-jährige Zinsbindung schlug mit bestenfalls 3,48 Prozent zu Buche (Luna Finanzierung). Bauwillige, denen mehr Eigenkapital zur Verfügung steht, konnten von etwas günstigeren Zinssätzen profitieren. Bei der 60-Prozent Finanzierung lag der durchschnittliche Zinssatz bei zehnjähriger Zinsbindung laut „Finanztest“ bei 3,36 Prozent. Wer sich mehr Geld von der Bank leihen muss, weil er nur zehn Prozent des Kaufpreises selbst aufbringen kann, muss für diese 90-Prozent-Finanzierung einen Zinssatz von durchschnittlich 3,62 Prozent akzeptieren. Bei der 80-Prozent-Finanzierung waren es im Schnitt 3,49 Prozent.

Die Entwicklung lässt sich natürlich nicht vorhersagen. Doch brauchen Verbraucher derzeit eine Anschlussfinanzierung könnten sie möglicherweise profitieren.

Mit einem Forward-Darlehen können sich Kreditnehmer die aktuellen Zinsen sichern - auch wenn sie das Darlehen beispielsweise erst in zwei Jahren nutzen wollen. Dafür zahlen sie derzeit im Schnitt nur ein Zehntelprozent mehr Zinsen pro Jahr als Kreditnehmer, die ihr Darlehen sofort oder in wenigen Monaten nutzen.

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