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Praktikum mündet selten in eine Ausbildung

Auftaktveranstaltung : Praktikum mündet selten in eine Ausbildung

Der Fachkräftemangel ist derzeit eines der drängendsten Probleme der Wirtschaft. Eine Lösung zeichnet sich kurzfristig nicht ab, obwohl sich Unternehmen, Wirtschaftsförderungen und Verbände seit längerer Zeit intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. „Fachkräftesicherung und future skills“ lautete so auch der Titel zum Auftakt der Veranstaltungsreihe des neu gegründeten Vereins Haus des Wissens und der Wirtschaft.

Trotz aller Praktika ist der Anteil der jungen Menschen, die am Ende eine Ausbildung absolvieren, verschwindend gering, lautete eine Erkenntnis an diesem Abend. Bei 7,7 Prozent lag er zuletzt bei Zehntklässlern an den Krefelder Gesamtschulen.

Wie kann die Ausbildung also attraktiver gemacht werden? Zum Beispiel, indem klar gemacht wird, dass die jungen Menschen ernst genommen werden, dass sie mitbestimmen dürfen, so der Tenor in der Versammlung. Auch der Wert der Ausbildung müsse besser vermarktet werden.

So lautete denn auch eine Forderung aus der Runde: Die Bezahlung müsse besser werden und die Berufsschule auch. Ziel müsse es sein, praxisbezogener zu lehren. Denn die Menschen, die sich für eine Ausbildung entscheiden, wollten auf dem Gebiet ihres Berufs etwas lernen und nicht in Religion oder Sport. Fächer, die in der Berufsschule aber ebenfalls auf dem Stundenplan stehen würden.