Wie Frauen finanziell unabhängig werden

Weiblich, berufstätig, vorgesorgt? : Wie Frauen finanziell unabhängig werden

Frauen und Altersvorsorge: Das war lange ein schwieriges Thema. Auch heute noch stehen Frauen oft vor besonderen Herausforderungen bei der finanziellen Absicherung. Es gibt aber mittlerweile Mittel und Wege, wie Frauen diesen Schwierigkeiten begegnen und sich aktiv um Ihre Vorsorge kümmern können.

Wir alle haben eine Vorstellung davon, wie unser Leben im Alter aussehen soll. Bei manchen sind diese Vorstellungen eher vage, andere haben schon ganz konkrete Pläne. Wenn man Menschen danach fragt, wie das Alter für sie sein soll, hört man häufig dieselben Antworten: gemütlich, aber auch aktiv. Mit viel Zeit, Neues auszuprobieren. Möglichst frei von Krankheiten und Gebrechen, dafür mobil und sozial aktiv mit Freundinnen, Freunden und Familie.

Neben der Gesundheit sind es die Finanzen, die für viele Pläne wichtig sind. Ein unbekümmerter Lebensabschnitt mit vollem Geldbeutel im Anschluss an den Beruf ist möglich, aber schwieriger geworden. Die gesetzliche Rente ist heute nur eine Säule von vielen für die Finanzplanung fürs Alter. Das haben viele bereits erkannt. Deshalb sorgen mittlerweile viele auch privat vor.

Foto: sparkasse.de

Frauen stehen beim Thema Altersvorsorge vor besonderen Herausforderungen. Sie sind speziell von Finanzproblemen im Alter bedroht. Das hat zum einen damit zu tun, dass vor allem bei den Älteren viele sich für die finanzielle Sicherheit im Alter auf den Ehepartner verlassen haben – gewiss ein überholtes Bild, das aber immer noch vorzufinden ist. Zum anderen kümmern sich heute Frauen nach wie vor mehr um den Nachwuchs als Männer. Die Folge: Frauen arbeiten immer noch vermehrt in Teilzeit und zahlen so weniger in die Rentenkasse ein.

Das ist kein Grund zum Verzweifeln, erfordert von Frauen aber besondere Maßnahmen bei der Ruhestandsplanung. In unserem Special erklären Experten der Sparkasse, was Frauen tun können, um ihre finanzielle Unabhängigkeit zu sichern und schon jetzt vernünftig fürs Alter vorzusorgen.

Zunächst geht es um die weiblichen Denkfallen im Beruf. Keine Angst, es sind nicht die üblichen Klischees. Stattdessen werden Verhaltensweisen, die Frauen auf dem Weg zum beruflichen Erfolg ausbremsen, erklärt. Erfahren Sie, wie sie diesen entgegenwirken können.

Ein anderes Problem, das nicht nur, aber auch, Frauen betrifft: Aufschieberitis! Eine typische Denkweise beim Thema Altersvorsorge: Ach, damit kann ich später noch anfangen. Aber je mehr Sie die Vorsorge aufschieben, desto höher wird Ihre Belastung, um auf denselben Betrag für die Auszahlung zu kommen. Die Tipps der Experten helfen Ihnen, sofort mit der langfristigen Finanzplanung zu beginnen.

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Klassisch kümmerte sich immer die Frau um den Nachwuchs. Das hat sich zwar gewandelt. Aber Statistiken zeigen, dass es immer noch die Mütter sind, die vor allem in den ersten beiden Lebensjahren bei Tochter oder Sohn bleiben. Dadurch zahlen sie in dieser Zeit weniger in die Rentenkasse ein. Ein Problem, dem Sie aktiv entgegenwirken können: So können Sie die Lücken schließen und für mehr Gerechtigkeit bei den Finanzen in der Familie sorgen.

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Besonders schwer haben es Alleinerziehende. Sie müssen nicht nur die Last des Alltags tragen, indem sie sich um die Kinder kümmern und einen oder mehrere Jobs haben. Auch finanziell stehen die Mütter in dieser Situation schlecht da. Deshalb unternimmt der Staat verschiedene Anstrengungen, um zu unterstützen. Die Experten zeigen die unterschiedlichen Hilfsangebote auf und sagen, was Sie tun müssen, um Unterstützung zu bekommen.

Frauen, deren Ehepartner sterben, müssen ebenfalls eine schwierige Situation meistern. Es ist schon emotional hart genug, über einen Verlust hinwegkommen zu müssen. An Finanzen zu denken, fällt da schwer. Mit der Hinterbliebenenrente unterstützt der Staat finanziell Witwen: Was Sie wissen müssen, wenn Sie Witwenrente beantragen möchten.

Außerdem widmen die Fachleute sich noch dem Thema Sparen. Zum einen beleuchten sie wie sehr sich das Sparen in den vergangenen Jahren verändert hat. Zum anderen zeigen sie, wie Sie am besten für Kinder und Enkel sparen.