US-Präsident Trump bricht nach London auf

Umstrittener Besuch : US-Präsident Trump bricht nach London auf

US-Präsident Donald Trump ist am Sonntagabend (Ortszeit) von Washington aus zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Großbritannien aufgebrochen.

Der Präsident wird unter anderem von Queen Elizabeth II. im Buckingham-Palast empfangen. Zu politischen Gesprächen wird er sich mit der scheidenden Premierministerin Theresa May treffen.

Der Besuch in London ist umstritten. Teile der britischen Bevölkerung sind Trump gegenüber negativ eingestellt. Der US-Präsident hatte sich vor seinem Besuch in Interviews dezidiert zur Brexit-Problematik geäußert - ein unüblicher Schritt für einen ausländischen Staatsmann. Trump stellte sich auf die Seite der Brexit-Befürworter und gab dem Hardliner Boris Johnson Rückendeckung im Rennen um die Nachfolge Mays.

Nach seinem Aufenthalt in London wird Trump zu Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie in Portsmouth (Großbritannien) und Colleville-sur-Mer (Frankreich) erwartet, wo er auch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zusammentreffen soll. Auch ein Abstecher nach Irland steht auf dem Reiseplan Trumps.

(dpa)
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