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Reisen: Diese Regeln gelten jetzt in Österreich, Frankreich und Co.

Impfung, Tests und Quarantäne : Diese Regeln gelten jetzt bei Reisen nach Österreich, Frankreich und Co.

Frankreich und Dänemark sind Hochrisikogebiete, in Österreich ist die Einreise komplizierter. Was Reisende beachten müssen.

Österreich

Österreich verschärft seine Einreisebestimmungen zur Eindämmung der Omikron-Variante. Ins Land dürfen nach Angaben des Gesundheitsministeriums bis auf weiteres nur noch Menschen, die über einen gültigen 2G-Nachweis verfügten. Konkret bedeute dies, sie müssten dreifach geimpft oder genesen sein. Wer keine Auffrischungsimpfung habe, müsse einen PCR-Test vorlegen. Ansonsten müssten die Reisenden sofort in Quarantäne.

Die neue Verordnung tritt am Montag, dem 20. Dezember, in Kraft, wie das Gesundheitsministerium am Freitagabend weiter mitteilte. Die Heimquarantäne sei erst zu beenden, wenn nach der Einreise ein PCR-Test gemacht und ein negatives Ergebnis bestätigt worden seien. Für Schwangere und Kinder gibt es Ausnahmen.

Frankreich

Frankreich gilt inzwischen als Hochrisikogebiet. Im Kampf gegen die fünfte Corona-Welle hatte Frankreich zuletzt die Booster-Impfung für den Erhalt des Geimpften-Status' zur Voraussetzung gemacht. Wessen Impfung bereits sieben Monate zurück liegt, der benötigt ab Mitte Januar die Auffrischimpfung, um weiterhin als geimpft zu gelten. Für Menschen über 65 Jahren gilt dies bereits. Für den Besuch von Gastronomie, Kultur- und Sportstätten sowie Fahrten mit dem Reisebus oder Fernzug gilt in Frankreich die 3G-Regel. Zutritt erhält also nur, wer nachweislich geimpft, genesen oder frisch negativ getestet ist. Zudem muss auch im Freien Maske getragen werden, wenn es voll ist - etwa in der Warteschlange oder in der Seilbahn.

Dänemark

In Dänemark sind in den letzten Wochen die Corona-Zahlen sprunghaft angestiegen. Am Freitag erreichte die Zahl der Neuinfektionen einen Rekordwert von rund 12 000. Mehr als ein Fünftel davon habe die Omikron-Variante, sagte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Da sich diese Variante noch schneller als die Delta-Variante verbreitet, kündigte die Regierung Maßnahmen an, die die Aktivitäten der Bevölkerung reduzieren sollen. Deutschland hat das Nachbarland nun als Hochrisikogebiet eingestuft.

Theater, Kinos, Zoos, Vergnügungsparks und Veranstaltungslokaler sollen schließen und Restaurants nur noch bis 23 Uhr geöffnet haben. Außerdem soll das Impfen und Testen intensiviert werden. Bereits in der letzten Woche hatte die Regierung beschlossen, Schulkinder eine Woche früher in die Weihnachtsferien zu schicken.

Deutschlands Nachbarländer sind fast alle Hochrisikogebiete

Damit sind künftig bis auf Luxemburg alle Nachbarländer Deutschlands als Hochrisikogebiete eingestuft. Von der Risikoliste gestrichen werden Bulgarien, Estland, Lettland, Albanien, Nordmazedonien und Moldau.

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

(red)