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Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort

Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort

Düsseldorf. Kamp-Lintfort im Kreis Wesel wird die Landesgartenschau NRW 2020 ausrichten, das gaben Umweltminister Johannes Remmel und Bauminister Michael Groschek am Dienstag in Düsseldorf bekannt.

Für die Ausrichtung der Landesgartenschau hatten sich, neben Kamp-Lintfort, Bad Honnef sowie die Kooperation der Städte Castrop-Rauxel, Herne, Herten, Recklinghausen mit der Emschergenossenschaft beworben.

Das Gelände und der Förderturm von Bergwerk West. Die Landesgartenschau 2020 soll auf dem Gelände des 2012 stillgelegten Berkwerk West sowie auf dem Berg Kamp mit seinem Zisterzienserkloster entstehen.
Das Gelände und der Förderturm von Bergwerk West. Die Landesgartenschau 2020 soll auf dem Gelände des 2012 stillgelegten Berkwerk West sowie auf dem Berg Kamp mit seinem Zisterzienserkloster entstehen. Foto: Roland Weihrauch

Für die zehnköpfige, unabhängige Kommission war bei der von Wahl von Kamp-Lintfort ausschlaggebend, "dass eine Landesgartenschau das am besten geeignete Instrument ist, um den städtebaulichen Herausforderungen vor dem Hintergrund der Zechenschließung des Bergwerks „West“ wirkungsvoll entgegenzutreten".

Eingebunden in die Landesgartenschau wird das Kloster Kamp und der geplante Zechenpark. Nach früheren Planungen will die Stadt 16 Millionen Euro investieren.

In Nordrhein-Westfalen gibt es seit 1984 alle drei Gartenschauen. Die nächste Landesgartenschau findet 2017 in Bad Lippspringe (Kreis Paderborn) statt. Zuletzt hatte Zülpich 2014 mit der grünen Schau mehr als eine halbe Million Besucher in die Voreifel gelockt.