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Kein späterer Unterrichtsbeginn während der Fußball-WM

Kein späterer Unterrichtsbeginn während der Fußball-WM

Düsseldorf (dpa). Die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien ist in Nordrhein-Westfalen kein Anlass für Ausnahmeregelungen zu einem späteren Unterrichtsbeginn. Das stellte eine Sprecherin des Düsseldorfer Schulministeriums am Dienstag klar.

NRW startet aber als erstes Land in die Sommerferien. Vom Viertelfinale an können die Schüler die Spiele daher - trotz des späten Anpfiffs um 22 Uhr - entspannt genießen und am nächsten Tag ausschlafen.

...auch wenn am Abend zuvor der deutschen Elf zugejubelt haben. Die Spiele der Deutschen finden aber ohnehin überwiegend schon am frühen Abend statt. Foto: dpa

Der Erlass, wonach der Unterricht in NRW in der Regel zwischen 7.30 und 8.30 Uhr zu beginnen hat, gelte auch während der Fußball-WM, unterstrich die Sprecherin. Dagegen hatte das Schulministerium in Brandenburg in dieser Woche erklärt, die Schulen könnten in eigener Verantwortung entscheiden, ob der Unterricht während der WM später beginne.

Das Düsseldorfer Ministerium sieht keinen Bedarf für eine landesweite Sonderregelung. Der Großteil der Spiele mit deutscher Beteiligung wird in der Vorrunde bereits werktags um 18 Uhr deutscher Zeit angepfiffen, ein Spiel beginnt später - aber an einem Samstag. Falls die Nationalmannschaft ins Achtelfinale kommt, könnte lediglich ein Spiel mit deutscher Beteiligung werktags erst um 22 Uhr beginnen. Das Viertelfinale am 4. Juli können NRW-Schüler schon stressfrei an ihrem letzten Schultag vor den Sommerferien genießen.