Volkszählung löst Welle von Klagen aus

Volkszählung löst Welle von Klagen aus

Finanzen 344 Städte akzeptieren die Zensus-Zahlen nicht. Weniger Einwohner führen für sie zu Millionenverlusten

Düsseldorf. Hunderte Kommunen ziehen gegen die Volkszählung von 2011 vor Gericht. Bundesweit klagen inzwischen 344 Städte und Gemeinden, 67 von ihnen aus NRW. Es geht um viel Geld: Weil die Kommunen weniger Einwohner als bisher angenommen haben, verlieren sie Einnahmen in dreistelliger Millionenhöhe.

Beispiel Krefeld: Nach der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung müssten in der Stadt knapp 235 000 Einwohner leben. Die beim Zensus ermittelte Zahl liegt aber um 12 624 oder 5,4 Prozent darunter. Krefeld zählt damit im Vergleich der deutschen Großstädte zu den Hauptverlierern der Volkszählung.

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