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Hochrechnung: Kein eindeutiger Sieger in Niedersachsen

Hochrechnung: Kein eindeutiger Sieger in Niedersachsen

Hannover (Red). Die Wahllokale sind geschlossen, das Kopf-an-Kopf-Rennen dauert in Hannover aber an - weil keiner der beiden Blöcke Schwarz-Gelb und Rot-Grün eine Mehrheit hat: Die erste Hochrechnung sieht die CDU unter Ministerpräsident David McAllister bei 36,2 Prozent (minus 6,3), die SPD unter Spitzenkandidat Stephan Weil (Oberbürgermeister von Hannover) bei 32,4 Prozent, (plus 2,1) die FDP zieht mit 10,00 Prozent (plus 1,8) überraschend klar in den niedersächsischen Landtag wieder ein, die Grünen kommen auf 13,4 Prozent (plus 5,4).

An der 5-Porzent-Hürde scheitern Linke mit 3,5 Prozent und Piraten mit 2,0 Prozent.

Folge 1: Die beiden Blöcke kommen jeweils genau auf 46 Prozent - Verteilung der 135 Sitze: CDU 54, FDP 14 - macht 68 Sitze; SPD 48, Grüne 19 - macht 67 Sitze. Ein deutliches Ereignis sieht anders aus - es dürfte noch einige Zeit am Abend dauern, bis feststeht, ob Schwarz-Gelb weiterregiert oder durch Rot-Gürn abgelöst wird.

Folge 2: FDP-Chef Phillip Rösler erfährt eine Stärkung. Folge 3: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück Poluaritätssinkflug ist zumidnest nicht gestoppt.

Die Wahlbeteiligung (vor 5 Jahren bei 57 Prozent) liegt bei 60,5 Prozent .