EU Deutschland soll ein Drittel der „Sea-Watch“-Flüchtlinge aufnehmen

Mehrere EU-Staaten sollen sich darauf geeinigt haben, wo die Flüchtlinge, die von der „Sea-Watch“ im Mittelmeer gerettet worden sind, aufgenommen werden sollen.

 Migranten vom Rettungsschiff «Sea-Watch 3» sitzen bewacht von Polizisten auf dem Steg im Hafen der Insel Lampedusa. Das Schiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch ist nach dem unerlaubten Anlegen im Hafen der italienischen Insel Lampedusa und der Festnahme der Kapitänin beschlagnahmt worden.

Migranten vom Rettungsschiff «Sea-Watch 3» sitzen bewacht von Polizisten auf dem Steg im Hafen der Insel Lampedusa. Das Schiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch ist nach dem unerlaubten Anlegen im Hafen der italienischen Insel Lampedusa und der Festnahme der Kapitänin beschlagnahmt worden.

Foto: dpa/Annalisa Camilli

Deutschland soll etwa ein Drittel der 40 Flüchtlinge aufnehmen, die von der privaten Organisation „Sea Watch“ im Mittelmeer gerettet worden sind, aufnehmen, das berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel. Demnach habe sich EU-Diplomaten darauf geeinigt, dass Deutschland „mehr als ein Dutzend Menschen“ aufnehmen soll. Auch Frankreich, Finnland, Portugal und Luxemburg sollen Bereitschaft signalisiert haben. Noch am Dienstag soll es eine Lösung kommuniziert werden, heißt es.

(red)
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