Boko Haram: Terror in Nigeria

Abuja (dpa) - Die Terrorgruppe Boko Haram mit Kontakten zu nordafrikanischen Al-Kaida-Ablegern führt im muslimischen Norden Nigerias seit Jahren einen Krieg für einen islamischen Staat.

Boko Haram heißt so viel wie: „Westliche Bildung ist verboten“. Bei Angriffen und Anschlägen auf Schulen, Kirchen, Märkte, Polizeistationen und Lokale wurden tausende Menschen getötet.

Für weltweites Entsetzen sorgte im April die Entführung von über 200 Schülerinnen. Die Boko Haram kündigte an, die Mädchen versklaven zu wollen. Trotz aller internationalen Bemühungen konnten sie über Monate nicht befreit werden.

Seit 2009 kämpfen die Extremisten mit blutiger Gewalt für einen Gottesstaat im Norden des bevölkerungsreichsten Landes des Kontinents. In diesem Jahr hat die Gruppe ihre Angriffe intensiviert.

Die nigerianischen Sicherheitsbehörden haben das Terrorismus-Problem bislang nicht in den Griff bekommen. Alle Amnestieangebote der Regierung hat Boko Haram in der Vergangenheit abgelehnt.

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