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Wayne Rooney lässt sich Haare transplantieren

Wayne Rooney lässt sich Haare transplantieren

London (dpa) - Englands Stürmerstar Wayne Rooney (25) hat sich Haare transplantieren lassen. „Ich drohte, mit 25 kahl zu werden. Warum nicht?“, erklärte der Fußballer via Twitter. Er bestätigte damit einen Bericht der Zeitung „The Sun“, wonach er heimlich eine Londoner „Haar-Klinik“ besucht habe.

Sein Kopf sei noch ein bisschen geschwollen, das klinge aber ab, ließ der Star von Manchester United wissen. „Kann irgendjemand ein gutes Haargel empfehlen?“

Der Tweet wurde im Internet in kürzester Zeit zum Renner. Umgehend meldete sich Rooneys Frau Coleen zu Wort: „Es war seine Entscheidung. Er hat mich nicht gefragt.“ Sie freue sich aber über die neue Haarpracht. „Es wird großartig aussehen.“ Auch Rooneys Teamkollege bei Manchester United und in der englischen Nationalmannschaft, Rio Ferdinand, konnte sich einen Kommentar nicht verkneifen: „Jetzt trag aber bloß nicht so ein Haarband.“ Erst vor kurzem hatte Teamkollege Michael Owen Witze über Rooneys schütteres Haar gemacht.

Unter den Fans entbrannten heiße Diskussionen, wie der Star nun aussehen werde oder ob er mit vollem Haar mehr Kopfballtore machen könne. Schnell machten erste Fotomontagen die Runde. Immer wieder spielte aber auch die Frage eine Rolle, ob denn nun Haare oder doch eher Glatze männlich und sexy seien. Männlichkeit scheint derzeit ein großes Thema unter britischen Männern zu sein: Erst vor wenigen Tagen plauderte Popstar Robbie Williams über seine Testosteron-Therapie.

Mit seinem Haarimplantat folgt Rooney so körperbewussten Männern wie Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi. Auch Monty-Python-Star John Cleese räumte ein, eine Transplantation hinter sich zu haben.

Rooney hatte erst im Mai für mächtig Wirbel auf Twitter gesorgt, als er sich mit einem Fan des Ligakonkurrenten FC Liverpool anlegte. Nachdem dieser ihn provoziert hatte, lud Rooney ihn zu einer Prügelei nach dem Training ein: „Ich werd' dich innerhalb von zehn Sekunden zum Schlummern bringen.“