Warum Hunde am Arbeitsplatz nichts verloren haben

Pro und Contra : Warum Hunde am Arbeitsplatz nichts verloren haben

Contra Bürohund: Vierbeiner sind Privatsache und haben am Arbeitsplatz nichts verloren.

Nein, ich habe nicht grundsätzlich etwas gegen Hunde. Die Vierbeiner können so toll sein. Als Freund und Impulsgeber im Alltag, als beste Medizin bei Krankheiten der Seele oder Wegbegleiter für Blinde, als Helfer der Polizei. Aber im Büro? Bitte nicht! Auch wenn die Hundelobby und Fressnapf-Gründer Torsten Toeller das gerne möchten.

Hunde sind Privatsache. Nicht alle mögen sie. Manche haben sogar Angst vor ihnen, auch wenn natürlich alle Hundehalter ihr „Der tut nichts“ stets auf den Lippen haben. Das Gegenteil ist millionenfach belegt. Hunde lecken, bellen, beißen. Und selbst dann, wenn sie nur in der Ecke liegen, haben sie am Schreibtisch in der Firma nichts zu suchen. Das Büro ist ein Platz zum Arbeiten und kein Ort zur Unterbringung des privaten Vierbeiners. Wer das anders beurteilt, kann die Betreuung der Kinder am Arbeitsplatz kaum verbieten. Oder sollen etwa Hunde besser behandelt werden als der Nachwuchs auf zwei Beinen?   

Und überhaupt: Wer die Bürotür für Hunde öffnet, mag bestimmt auch Katzen, Hamster und Papageien. Wenn alle da sind, kann die Stimmung im Laden nur bestens sein. In dieser Atmosphäre voller Tierliebe wird es mit der Firma sicher aufwärts gehen. Nicht wahr?

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