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Tierpark rüstet nach Haitod Sicherheitssysteme auf

Tierpark rüstet nach Haitod Sicherheitssysteme auf

Bochum. Nach dem Tod von zwei Haien und mehreren Korallenfischen in einem Aquarium verschärft der Bochumer Tierpark seine Sicherheitsvorkehrungen. „Wir arbeiten aktuell bereits an einer Aufrüstung unserer bestehenden Sicherheitssysteme, die die Anlage auch vor einem unbefugten Zugriff durch Dritte mit modernsten Mitteln schützen sollen“, erklärte Zoodirektor Ralf Slabik.

Nach Zusammenfassung aller Fakten sei davon auszugehen, dass eine nicht definierbare Substanz in das Becken gelangte, die sich möglicherweise bereits durch die Sofortrettungsmaßnahmen für die Fische abgebaut hat. Die Analyse der Wasserproben durch Institute und die Obduktion der Fische hätten keine Auffälligkeiten gezeigt. Ein technischer Defekt sei schon nach wenigen Tagen ausgeschlossen worden.

Die 15 verbliebenen Fische im Aquarium erfreuten sich bester Gesundheit, teilte der Tierpark gestern mit. Die Schwarzspitzen-Riffhaie Marina und Marius sowie vier Korallenfischen waren Anfang November in dem Aquarium verendet. Sie seien innerhalb weniger Minuten eingegangen. Die übrigen Fische konnten gerettet werden, nachdem ein Viertel des Wassers in dem rund 170 000 Liter fassenden Becken ausgetauscht worden war. lnw