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Schüsse in der YouTube-Zentrale in Kalifornien - mutmaßliche Täterin tot

Schüsse in der YouTube-Zentrale in Kalifornien - mutmaßliche Täterin tot

San Bruno. In der Zentrale des Internet-Unternehmens Youtube hat eine Frau am Dienstag Schüsse abgegeben und anschließend vermutlich sich selbst umgebracht. Vier weitere Menschen seien verletzt worden, sagte der Polizeichef der Stadt San Bruno bei San Francisco, Ed Barbarini.

Die Verletzungen seien vermutlich behandelbar, sagte er. Ein Mann soll sich in einem „kritischen“ Zustand befinden, berichtete der Sender KTVU. Die Opfer wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Zu den möglichen Motiven der Frau nahm Barberini nicht Stellung. Medien hatten berichtet, sie habe versucht, ihren Freund zu erschießen. Das Youtube-Gebäude sei evakuiert worden, mehrere Hundert Menschen mussten ihre Arbeitsplätze verlassen.

Die Behörden gehen jedoch nicht von einem terroristischen Hintergrund der Tat aus. Die Leitung der Ermittlungen habe die Polizei San Bruno, teilte die Bundespolizei FBI mit. Dies wird als Zeichen gewertet, dass es sich nicht um einen Angriff gegen den Staat handelt.

Menschen, die sich in der Nähe des Unternehmens befanden, gaben auf Twitter an, sie hätten Schüsse gehört und sahen Menschen aus dem Gebäude laufen, berichteten mehrere amerikanische Medien. Zudem tweeteten mehrere Angestellte von YouTube, dass sie am Nachmittag Schüsse gehört hätten. Die Polizei von San Bruno forderte die Menschen auf, die Gegend zu meiden.

Mitarbeiter hätten das Gebäude evakuiert, berichtet CBS News. Vier Personen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, bestätigte ein Polizeisprecher. Notrufe aus dem Gebäude gingen gegen 13 Uhr Ortszeit bei der Polizei ein.

Auf den Live-Videobildern von CBS war ein Großaufgebot der Polizei rund um die YouTube-Zentrale zu sehen. Laut dem Sendern sollen die Schüsse zuerst in einem Café bei der Zentrale gefallen sein. red/dpa

DEVELOPING: Officials respond to reports of possible active shooter at YouTube HQ in San Bruno, California, YouTube employees say. pic.twitter.com/5P0DqKEeCZ