Luxemburg: Mann rast mit Auto in Fußgängergruppe und tötet eigenes Kind

Luxemburg: Mann rast mit Auto in Fußgängergruppe und tötet eigenes Kind

Mit dem Auto raste der Mann in eine Menschengruppe. Mehrere Menschen wurden verletzt, sein eigenes Kind starb. Es ist bereits die zweite Auto-Attacke im noch jungen Jahr 2019.

Ein Mann ist in Luxemburg mit dem Auto in eine Fußgängergruppe gefahren und hat dabei sein zweijähriges Kind getötet. Vier weitere Menschen, darunter ein zweites Kleinkind, wurden bei dem Vorfall am Mittwoch im luxemburgischen Wiltz verletzt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Die Ermittler gingen von einer Beziehungstat aus. Unter den Opfern sei auch die ehemalige Partnerin des Täters. Die Verletzten kamen ins Krankenhaus.

Der 47 Jahre alte Luxemburger soll das Auto gezielt in die Menschengruppe auf dem Gehweg gesteuert haben. Es habe sich um zwei Mütter mit Kinderwagen und einen weiteren Passanten gehandelt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Der 47-Jährige wurde festgenommen. Ermittelt werde unter anderem wegen Mordes. Das getötete Kind war ein Junge. Der zweite Kleinkind wurde leicht verletzt.

(dpa)
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