Kurze Atempause für die Hochwassergebiete

Kurze Atempause für die Hochwassergebiete

An Rhein und Mosel entspannt sich die Lage, es soll aber wieder kräftig regnen.

Koblenz/Düsseldorf. Die Hochwasserlage am Rhein bleibt angespannt, entwickelt sich aber weniger schlimm als befürchtet. In Koblenz, wo viele Menschen ihre Wohnung nur noch über Stege erreichen konnten, wurde Montagnachmittag der Höchststand von 7,51 Metern erreicht. An der Mosel entspannte sich die Situation dagegen bereits merklich.

In Düsseldorf wird der Höchststand des Pegels (siehe Kasten) mit 8,50 Metern für Dienstagfrüh erwartet. Dienstagnachmittag wurden die Kasematten am Unteren Rheinwerft geräumt. In Köln stieg das Wasser langsam, der Scheitelpunkt soll ebenfalls Dienstagmorgen erreicht werden.

Aufatmen können die Rheinanlieger aber nicht. Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes sagen für diese Woche ergiebigen Regen voraus. „Das gilt besonders für die Lagen der Mittelgebirge. Daher wird sich auch die Hochwassersituation nicht grundlegend entspannen können“, sagte Marcus Beyer.

Im Osten Deutschlands hieß es vor allem: abwarten. Zwar blieb die Lage an Oder und Spree stabil, sich zu Barrieren stauende Eisschollen könnten dies aber ändern. An der Elbe stiegen die Pegelstände noch leicht. An der Schwarzen Elster im Süden Brandenburgs legten die Wasserstände weiter zu, in Herzberg drohte die höchste Alarmstufe 4.

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