Impfstoff kostet Länder Millionen

Impfstoff kostet Länder Millionen

NRW will fünf Millionen Dosen abbestellen.

Düsseldorf. Die Bundesländer wollen Pharma-Hersteller GlaxoSmithKline weniger Serum gegen die Schweinegrippe abnehmen, als sie bestellt haben. Der Grund: Weil statt zwei Impfungen nur eine notwendig ist und sich darüber hinaus auch nur wenige Menschen impfen lassen wollen, könnten die Länder auf dem Impfstoff und den Kosten dafür sitzen bleiben. Denn die Krankenkassen zahlen nur für tatsächlich verwendeten Impfstoff.

Am Donnerstag beginnen Verhandlungen der Gesundheitsminister mit dem Hersteller. NRW-Gesundheitsminister Laumann (CDU) will, wie seine Amtskollegen, die Zahl der bestellten Impfdosen halbieren. Für NRW, das zehn Millionen Impfdosen bestellt hatte, wären das fünf Millionen Dosen. Bei einem Preis von 8,33 Euro pro Dosis könnte NRW 41,6 Millionen Euro sparen.

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