1. Panorama

Gespräch: Handfester Typ mit Strahlestimme

Gespräch: Handfester Typ mit Strahlestimme

„DSDS“-Favorit Thomas Godoj erzählt von Klamottenproben und dem Leben in der Kandidatenvilla.

<

p class="text"><strong>Köln. Bei der RTL-Talentsuche "Deutschland sucht den Superstar" ("DSDS") ist erst eine von neun Mottoshows gelaufen, doch es gibt bereits einen klaren Favoriten. Nicht nur Dieter Bohlen pries Thomas Godoj am vorigen Samstag: "Ich finde, du bist bärenstark." Auch in unserer Internet-Umfrage führt er mit 53 Prozent meilenweit vor der derzeit Zweitplatzierten Monika Ivkic mit 9,3 Prozent.

"Für Anzug-Schühchen bin ich nicht der Typ"

Das liegt zum einen an der Stimmleistung des 30-Jährigen, wird aber sicher dadurch gestützt, dass der Recklinghäuser wie das glatte Gegenteil eines Superstars wirkt. Er sieht bei seinen Auftritten so aus, als wäre er gerade mit strubbeligen Haaren von der Straße hereingekommen - von Styling keine Spur. Und das soll auch so bleiben, jedenfalls wenn es nach Thomas Godoj geht.

Doch für Thomas Godoj steht fest: "Ich bin der Jeanstyp. Dazu ein lockeres Hemdchen und Turnschuhe - das passt. Für Anzug-Schühchen bin ich nicht der Typ." Die Tage der Kandidaten sind voll gepackt mit Terminen: Posieren für Fotos und Fernsehbeiträge, Auswahl des nächsten Songs mit dem Gesangslehrer, Üben für den Gruppenauftritt.

In die eigens für die Kandidaten angemietete Villa (helle Räume, Parkett, viel Glas) "kommen wir nur zum Schlafen". Thomas teilt sich ein Zimmer mit dem Düsseldorfer Collins Owusu, das läuft entspannt. Häufig kommen abends noch TV-Teams, um Einspielfilme für die Show zu drehen. Wenn wirklich mal nichts los ist, bekocht Thomas die anderen acht Kandidaten. Diese Woche gab es Chinesisches: "Fleisch, Gemüse und Basmatireis - das geht schnell und ist gesund."

Dass er bei unserer Umfrage so weit vorn liegt, rührt Thomas Godoj. "Ich fühle mich mega-, mega-geehrt. Ich bin total dankbar, dass die Leute hinter mir stehen." Den Druck, den die Favoritenrolle mit sich bringt, will er kleinhalten: "Ich versuche, das auszuschalten und mich auf die Musik zu konzentrieren."