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Regen und weniger Fans - „Rock am Ring“ ist gestartet

Regen und weniger Fans - „Rock am Ring“ ist gestartet

Nürburg. Bei leichtem Regen und mit weniger Besuchern als im vergangenen Jahr hat am Freitag das legendäre Musikfestival „Rock am Ring“ in der Eifel begonnen. Zum Auftakt heizte auf der Hauptbühne zuerst die US-Band Greta Van Fleet den Fans in bunten Regenjacken und Gummistiefeln ein.

„Rock am Ring“ und „Rock im Park“ in Nürnberg sind als Doppelfestival mit weitgehend identischer Besetzung eines der größten Pop-Freiluft-Events in Europa.

Foto: Thomas Frey

In der Nacht zum Samstag standen an der Eifel-Rennstrecke Nürburgring unter anderem die amerikanische Band Thirty Seconds To Mars und Schock-Rocker Marilyn Manson auf dem Programm. Auch der Rapper Casper und die Alternative-Metal-Band Stone Sour wurden erwartet. Insgesamt haben sich rund 80 Bands angekündigt. Das dreitägige Spektakel findet bis Sonntag auf drei Bühnen statt.

Foto: Thomas Frey

Im vergangenen Jahr waren rund 87 000 Fans zu „Rock am Ring“ geströmt. In diesem Jahr sind es laut Veranstalter etwa 70 000 Besucher. 2015 und 2016 hatte das Festival jeweils mit Blitz und Donner zu kämpfen, es gab in beiden Jahren Verletzte.

Zum meteorologischen Sommeranfang am 1. Juni - der kalendarische ist am 21. des Monats - wurde es auch beim „Rock am Ring“-Festival in Rheinland-Pfalz wieder nass. Viele Besucher waren schon vor Beginn des Musikfestivals am Freitag mit ihren Zelten vor Ort. Auf dem Campinggelände entstanden große Pfützen, Zelte wurden verwüstet. Im Laufe des Tages gab es erneut strömenden Regen. Unwetter hatten bei dem Festival in der Eifel schon in den vergangenen Jahren Probleme bereitet. Dabei hatte es auch Verletzte gegeben.

2017 wurde das „Rock am Ring“ wegen eines Terrorverdachts unterbrochen, der sich aber nicht bestätigte. Als Grund für den diesjährigen Besucherrückgang vermuteten Fans aber eher, dass 2018 ganz große Headliner wie etwa Linkin Park oder Metallica fehlen.

Der Deutsche Wetterdienst schloss am Freitag einzelne Gewitter in der Eifel zunächst nicht aus. Am Samstag sollte es bei sommerlichen Temperaturen noch gelegentlich regnen - und am Sonntag öfters die Sonne scheinen. dpa