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“Festival of Lights”: Climate Pledge als Presenting Sponsor

Nachhaltigkeit Feiern : „Festival of Lights“ 2021: Berlin engagiert sich für Nachhaltigkeit und Klimaneutralität

Wenn vom 03. bis 12. September das „Festival of Lights“ prominente Locations in Berlin erleuchtet, geht es vor allem um die drängenden Themen unserer Zeit: Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Klimaneutralität. Passend zum Festivalmotto „Creating Tomorrow“ kooperiert das Festival mit der Initiative „Climate Pledge“, die für die Ziele des Pariser Klimaabkommens Tempo machen will.

Bereits 2005 fand das erste „Festival of Lights“ statt, längst hat es das Event zu weltweiter Bekanntheit gebracht. Das Konzept: Rund zehn Tage lang setzen lichtkünstlerische Projektionen, 3D-Mappings und Illuminationen bekannte Berliner Bauwerke, Straßen und Plätze in Szene. Ein Licht der Inspiration, das in den letzten Jahren für Themen wie „Freiheit“ oder „Europa“ strahlte.

„Creating Tomorrow“

In diesem Jahr lautet das Festivalmotto „Creating Tomorrow“. Im Mittelpunkt steht laut den Veranstaltern der Aufruf zu mehr Nachhaltigkeit, mehr Wir-Gefühl, Menschlichkeit und Achtsamkeit sowie das Bewahren der kulturellen Vielfalt. Unter den Partnern befinden sich Namen wie NYX Professional Makeup, das sich für die LGBTQIA+ Community einsetzt. Passend zur Verantwortung für den nachhaltigen Erhalt unseres Heimatplaneten ist „The Climate Pledge“ als Presenting Sponsor des Festivals mit im Boot. 

Die Initiative, 2019 von Amazon und Global Optimism gegründet, sieht in der Klimakrise eine gemeinschaftliche Aufgabe von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Jedes teilnehmende Unternehmen verpflichtet sich, bis 2040 CO2-neutral zu sein. Neben den Initiatoren haben bereits mehr als 100 globale Unternehmen die Herausforderung angenommen: Gemeinsam will man die Ziele des Pariser Klimaabkommens zehn Jahre vor der eigentlichen Zielmarke erreichen.

Kunst und Licht als perfekte Bühne: Mehr Engagement für Umweltschutz

Drängende Herausforderungen, auch für Birgit Zander, Gründerin, Veranstalterin, Produzentin und künstlerische Leiterin des „Festival of Lights“. „Weltweit begründen Forscher die Notwendigkeit, jetzt und sofort zu handeln. Es ist schon sehr spät und unsere Erde stark angegriffen“, warnt Zander im Interview. „Dank solcher Initiativen wie der von ‚The Climate Pledge‘ werden Klimaschutz-Themen öffentlich sehr viel besser in den Fokus gerückt, sie zeigen eindrücklich die Gefahren und rufen aktiv zum Mitgestalten auf.“

Signale, für die das diesjährige Lichtfestival die perfekte Bühne bietet: „Es ist wirklich toll, dass die Klimainitiative bei ihrer Premiere in Deutschland gerade über das ‚Festival of Lights‘ in die Öffentlichkeit tritt. Kunst in Verbindung mit Licht präsentiert solche wichtigen Botschaften besonders emotional, und darum ist dieses Medium auch so geeignet.“

Mehr Nachhaltigkeit fängt bei ganz kleinen Dingen an

Persönlicher Einsatz beim Thema Nachhaltigkeit, für Birgit Zander mehr als eine einzelne Aktion: „Nachhaltigkeit muss zum Lebensgefühl werden, man muss es sich bewusstmachen und es leben.  Jeder Einzelne und nicht nur Politik, Unternehmen und Organisationen oder die Wissenschaft.“ Dies sollte morgens beim Aufstehen beginnen und abends beim Zu-Bett-gehen enden: „Tag für Tag ein bisschen mehr.  Jeder kann schon mit einem ganz klein wenig Engagement seinen Beitrag leisten.“ Ob Energiesparen oder Plastikmüll vermeiden – ganz wichtig finde Zander, sich das Thema Nachhaltigkeit ständig bewusst zu machen und Eigenverantwortung zu übernehmen. 

Unternehmen in uneingeschränkter Verantwortung

Das gelte erst recht für Organisationen: „Unternehmen sind die großen Einflussnehmer auf Energieverbrauch, Treibhausgas-Ausstoß und Mobilität. Das bringt sie natürlich auch in die uneingeschränkte Verantwortung, in globalem Umfang ihre Prozesse zu überdenken und anzupassen.“ Und dabei passiere noch viel mehr: „Wenn Unternehmen Verantwortung vorleben, dann senden Sie ein Zeichen an jeden Einzelnen, aufmerksam mit den Ressourcen umzugehen und alles für den Erhalt lebenswerte Räume zu tun.“ 

Zanders positiver Ausblick: „Ich bin optimistisch, dass wir unsere Welt gemeinsam stark machen. Für uns und ganz besonders für die kommenden Generationen.“