Die wirtschaftliche Seite des Eurovision Song Contest

Die wirtschaftliche Seite des Eurovision Song Contest

Kosten Der Eurovision Song Contest 2011 wird für die ARD eineteure Angelegenheit, obwohl mehr als 100 Millionen Menschen zuschauen.Der norwegische Rundfunk (NRK) steckte gut 26 Millionen Euro in dieaufwändige Bühnenshow und die Übertragung.

Obwohl sich andere Länder anden Kosten beteiligen (die ARD wollte zur Höhe ihres Anteils nichtssagen), musste NRK seine Rechte an der Fußball-WM weiterverkaufen. Alsdie Norweger vor rund 20 Jahren schon mal einen ESC ausrichteten,kostete er ein Zehntel.

Einnahmen Lenas Lied "Satellite" dürfte nun europaweitdurchstarten. Da klingelt manche Kasse im Dauerbetrieb: DiePlattenfirma (Universal) kassiert von einem Album meist 20,1 Prozent,der Händler 22. An den Staat gehen 19 Prozent Mehrwertsteuer. DerVertrieb bekommt nach Brancheninformationen 18,5 Prozent, derCD-Hersteller 5,33, die Gema 0,42. Stefan Raab als Produzent bekommtein Prozent, der Autor 3,7. Lena stehen 9,9 Prozent zu - macht beieinem Verkaufspreis von 15,90 ganze 1,84 Euro.

Mehr von Westdeutsche Zeitung