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Die perfekte Hochzeit will gut geplant sein

Von der Verlobung bis zur Trauung : Die perfekte Hochzeit will gut geplant sein

Fragt man bereits verheiratete Paare, werden wohl die meisten sagen, dass man gar nicht früh genug mit den Vorbereitungen anfangen kann. Ein Jahr sollte man mindestens einrechnen. Nicht nur sämtliche Locations wollen nämlich reserviert werden, auch der nötige Papierkram muss gemacht werden, von der restlichen Organisation der Hochzeit einmal ganz abgesehen. Fest steht: es ist eine Menge Arbeit, die die Verlobten viel Zeit und Nerven kostet. Zusätzlich stellt dieser große Tag noch eine finanzielle Belastung dar. Denn sobald es um das Thema Hochzeit geht, zahlt man in der Regel drauf.

Zu allererst die Verlobung

Damit man überhaupt erst einmal mit den Vorbereitungen anfangen kann, muss man sich verloben. Ganz klassisch geht der Mann vor der Frau mit dem Verlobungsring auf die Knie. Jedoch sollte man im Jahr 2020 von solchen Klischees und Rollenbildern absehen. Spätestens seit Oktober 2017, als die Ehe für alle eingeführt wurde, sollte längst klar sein, dass jeder heiraten kann wie und wann er es mag. Gleiches sollte doch für die Verlobung gelten. Hauptsache das Paar ist glücklich. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit können sich die Frisch-Verlobten dann an die Planungen machen.

Einen Zeitpunkt festlegen

Viele Paare träumen von einer Feier im Frühjahr oder im Sommer. Der klassische Zeitraum beginnt etwa Ende Mai und endet im September. Diese Zeiträume sind heiß begehrt, vor allem dann wenn es um die Hochzeitslocations geht. Hier sollte man relativ früh mindestens ein Jahr im Voraus anfragen. Es kommt leider nicht selten vor, dass sehr beliebte Feierorte schon über Jahre ausgebucht sind. Hier spielt eben noch eine Portion Glück mit und natürlich das Geld.

Die perfekte Hochzeit ist nun einmal nicht billig. Es sei denn, man gibt sich mit sehr viel Selbstgebasteltem zufrieden. Trotzdem nehmen viele Paare für ihren großen Tag einen Kredit auf, um sich wirklich all das leisten zu können, was sie sich für ihren Tag wünschen. Eine günstige Möglichkeit der Finanzierung ist beispielsweise ein Kredit über die Postbank. Viele Kreditnehmer loben hierbei unter anderem die guten Konditionen. Zudem wird oft die persönliche Betreuung hervorgehoben. Damit ist man wohl mit seiner Hochzeit wirklich an einer guten Adresse.

Es spricht auch nichts dagegen, außerhalb der warmen Monate zu heiraten. Der Vorteil dabei ist, dass die Locations nicht derart überbelegt sind, wie im Sommer oder im Frühling. Trotzdem gilt: Je mehr Gäste eingeladen werden sollen, umso komplizierter wird es einen geeigneten Ort zu finden.

Foto: unsplash.com, Beatriz Pérez Moya

Wie viele Gäste sollen es sein?

Bevor man sich an die Wahl der Location macht sollte man unbedingt festlegen, wie viele Gäste man einladen möchte. Das kommt natürlich erst einmal auf das Brautpaar an und auf das vorhandene Budget.

  • Familie: Dazu gehören natürlich die Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel. Ob man die Kreise für die Gäste aus der Familie noch erweitert ist wohl vom Budget und der Größe des Ortes abhängig.
  • Freunde: Es ist wohl klar, dass nicht immer alle Freunde berücksichtigt werden können. Zunächst sollte man sich wohl auf den engsten Kreis beschränken. Insbesondere bei einem sehr großen Freundeskreis sollte man versuchen wirklich nachvollziehbare Grenzen zu ziehen, um am Ende niemanden zu enttäuschen.
  • Kollegen und der Chef: Hier fällt die Entscheidung dann doch ein wenig leichter. Wenn man mit den Kollegen auch in der Freizeit nichts zu tun hat, ist eine Einladung nicht nötig. Gleiches gilt für den Chef. Besteht jedoch ein freundschaftliches Verhältnis und unternimmt man hin und wieder außerhalb des Jobs etwas, kann man sie getrost einladen.

Daneben gibt es mit Sicherheit noch weitere wichtige Personen, die möglicherweise eine Einladung verdient haben, wie beispielsweise die Taufpaten oder andere nahestehende Menschen. Allerdings sollte man sich eine Grenze setzen, wie viele Gäste es sein sollen, einschließlich Begleitungen, Kinder und allem Drum und Dran. Übrigens: in der Regel kann man damit rechnen, dass bis zu 20 Prozent absagen.

Location früh reservieren

Wenn die Gästeliste soweit steht und das Paar sich für einen Zeitraum für die Hochzeit entschieden hat, kann endlich die Location ausgesucht werden. Allerdings spielt nicht nur der Ort der Feier eine große Rolle, sondern auch die Verfügbarkeit des Standesamts und eine passende Kirche. Im Prinzip kann man sich nicht früh genug um diese Dinge kümmern. In der Regel reicht ein einfacher Anruf oder eine E-Mail um die Verfügbarkeiten zu überprüfen.

Die Grobe Planung in der Übersicht

  • Es muss festgelegt werden, in welchem Zeitraum die Hochzeit stattfinden soll.
  • Die Anzahl der Gäste und auch die Trauzeugen müssen festgelegt werden.
  • Beim entsprechenden Standesamt sollte dann ein Termin abgestimmt werden.
  • Die Kirche und mögliche Feierlocations müssen auf ihre Verfügbarkeit überprüft werden.
  • Finanzen im Blick behalten und über mögliche Finanzierungen nachdenken.

Nach den wichtigsten Basics für die Hochzeit hören die Planungen allerdings noch nicht auf. Weiter geht es mit Details, wie einem Motto und dem Deko-Konzept, der Gestaltung der Einladungen, Essen, dem Anzug des Bräutigams und natürlich dem Brautkleid. Für ganz planungswütige Paare gilt es auch noch die Flitterwochen im Anschluss zu organisieren.