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Frachter verliert Container in der stürmischen Nordsee

Vor Ameland : Frachter verliert Container in der stürmischen Nordsee

Im Sturm vor der niederländischen Küste hat ein Frachter nach Behördenangaben fünf Container verloren. Als der Containerfrachter „OOCL Rauma“ den Verlust meldete, sei er außerhalb der üblichen Schifffahrtsroute gefahren.

Die Unglücksstelle in der Nordsee liege etwa 43 Kilometer nördlich der Insel Ameland, schrieb die niederländische Küstenwache am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter. Als der Containerfrachter „OOCL Rauma“ den Verlust meldete, sei er außerhalb der üblichen Schifffahrtsroute gefahren. Zur Unglücksursache gab es keine Angaben.

Das niederländische Schiff kam aus Kotka in Finnland und lief nach Rotterdam. In drei Containern sei Papier gewesen, bei zweien werde der Inhalt noch geklärt, teilte die Behörde mit. Ein Flugzeug der Küstenwache sichtete drei Container treibend im Meer. An die Schiffe in dem Seegebiet wurde ein Warnhinweis mit der Position der Container übermittelt.

Auch das Maritime Lagezentrum des deutschen Havariekommandos wurde über den Unfall informiert, wie eine Sprecherin in Cuxhaven sagte. Die Zuständigkeit liege aber bei den niederländischen Behörden.

Anfang Januar 2019 hatte der Containerriese „MSC Zoe“ auf der Fahrt von den Niederlanden Richtung Deutsche Bucht im Sturm mehr als 340 Container verloren. Der offizielle Abschlussbericht zu diesem Unglück steht noch aus.

(dpa)