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Feuerwehr rettet eingeklemmte Ratte – Süßer Facebook-Post wird zum Hit

Besonderer Einsatz : Feuerwehr rettet Ratte – Süßer Facebook-Post wird zum Hit (mit Video)

Eine Tierrettungsaktion in Hessen erwärmt derzeit die Herzen in den sozialen Medien. Eine Ratte steckte in einem Gulli fest und musste aufwendig befreit werden.

Feuerwehr und Tierretter im hessischen Bernsheim waren am Sonntag mit einer außergewöhnlichen Rettungsaktion beschäftigt. In einem Hinterhof kümmerten sie sich um einen besonderen „Klienten“: Eine Ratte war im Loch eines Kanaldeckels eingeklemmt. Trotz Strampeln und Zappeln konnte sich das Tier nicht aus dem Gulli lösen.

Auch die Tierretter konnten der Ratte zunächst nicht helfen. „Ich versuchte, den Kleinen da rauszuholen, hatte aber alleine keine Chance“, schildert Michael Sehr (38) der Bild-Zeitung. Erst als die Freiwillige Feuerwehr zur Verstärkung anrückte, konnte dem Nager geholfen werden.

Ein Video der Berufstierrettung Rhein Neckar zeigt, wie kompliziert die Rettungsaktion letztendlich war. Sieben Feuerwehrmänner sammelten sich um das kleine Tier und arbeiteten daran, den Kanaldeckel anzuheben. Anschließend konnte die Ratte von der anderen Seite herausgedreht werden, erklären Tierretter auf ihrer Facebook-Seite. Anschließend verschwand der kleine Nager wieder in der Kanalisation.

Die Aktion blieb natürlich nicht unbemerkt. Durch ihren Einsatz gewannen die Retter kleine Fans und wurden von diesen mit einem echten Kunstwerk belohnt: Zwei Mädchen verschenkten ein selbstgemaltes Bild der Ratte.

Auch im Netz werden die Tierretter gefeiert und ernten mit ihrem Post noch am selben Tag über tausend Likes. Auch die Kommentare sind voller Dank und einer gesunden Prise Humor. „Die hat wohl zu gut gegessen“, schreibt Stef Wachs. Andere nennen den Nager liebevoll „Pummelchen“ und bedanken sich für den ungewöhnlichen Einsatz. Auch der ein oder andere „Ratten-Kritiker“ konnte wohl vom Gegenteil überzeugt werden: „Ich mag Ratten ja sonst wirklich nicht, aber ich bin froh, dass ihr geholfen werden konnte undsie noch lebt. Und ich muss ehrlich zugeben, die sieht total süß aus.“

(red)