Ex-Verkehrsminister im Dschungel? Witwe von Malle-Jens erstmal nicht

Dschungelcamp: Dschungelcamp 2019 - Ex-Verkehrsminister dabei? Witwe von Jens Büchner erstmal nicht

Im Januar ist es wieder soweit: Das RTL-Dschungelcamps startet in eine neue Runde. Noch sind keine Kandidaten offiziell bestätigt, aber die Gerüchteküche brodelt. Erstmals könnte auch ein ehemaliger Bundesminister einziehen.

Es dauert nicht mehr lange und einige Promis wagen sich in den Dschungel. Ab Januar 2019 heißt es dann wieder „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ und die Kandidaten müssen sich den Herausforderungen im australischen Busch stellen. Im Januar startet das Dschungelcamp auf RTL. Wie jedes Jahr werden Mutmaßungen über mögliche Teilnehmer angestellt und es wird wild spekuliert.

Im kommenden Jahr könnte nun erstmals ein ehemaliger Bundesminister in den TV-Dschungel einziehen. Nach Informationen der Bild-Zeitung (Bezahlinhalt) soll der ehemalige Bundesminister Günther Krause (65) bereits einen Vorvertrag unterzeichnet haben. Der ehemalige CDU-Politiker bestätigte gegenüber Bild eine Anfrage von RTL, dementiert aber seinen Einzug. Die Boulevard-Zeitung mutmaßt den noch ausstehenden Gesundheitscheck Krauses für dessen „Zurückhaltung“.

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (l) und DDR-Staatssekretär Günther Krause bei der Unterzeichnung der Urkunden am 31.08.1990. Foto: picture alliance / dpa/Wolfgang Kumm

Günther Krause war 1990 Parlamentarischer Staatssekretär beim Ministerpräsidenten der DDR und mit Wolfgang Schäuble Verhandlungsführer beim deutsch-deutschen Einigungsvertrag. Anschließend war er unter Helmut Kohl zunächst Bundesminister für besondere Aufgaben (1990-1991) und dann Bundesminister für Verkehr (1991-1993). Im Mai 1993 trat Krause von seinem Amt als Verkehrsminister zurück. Die sogenannte „Putzfrauenaffäre“ zum Verhängnis. Er hatte seine Putzfrau vom Arbeitsamt bezuschussen lassen.

Kandidaten stehen seit Oktober fest

Die Kandidaten-Liste für das Dschungelcamp soll schon seit Wochen vollständig sein. Moderatorin Sonja Zietlow schrieb Anfang Oktober auf ihrer Facebook-Seite: „(...) Ich werde tatsächlich heute erfahren, wer uns im Dschungel im Januar so alles beglücken wird... drückt die Daumen, dass wir gute Performer und Charaktere bekommen. Aber verraten darf ich nichts.“ Es bleibt also weiter spannend.

Ex-Erotikdarstellerin und ALF-Stimme

Schon seit Anfang November ist ein anderer Prominenter im Gespräch für die Reise nach Australien. Es geht um den Synchronsprecher Tommi Piper (77), der dem Außerirdischen ALF in der gleichnamigen Sitcom aus den 80er Jahren seine Stimme lieh. Der 77-Jährige äußerte sich jedoch bislang nicht zu seiner Teilnahme an der RTL-Show.

Ein weiterer Promi aus den Achtzigern, der bald nach Australien reisen könnte, ist Sibylle Rauch (58). Die 58-Jährige war in den Achtzigerjahren in mehreren Filmen der Kultreihe „Eis am Stiel“ zu sehen.

Eine Bestätigung dafür, dass Rauch tatsächlich Teil der nächsten Staffel wird, gibt es bislang nicht. Der Sender teilte mit: „Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen zur Sendung.“

Bereits 2013 wurde die Erotik-Darstellerin als mögliche Kandidatin gehandelt. Damals soll ihr Gesundheitszustand eine Teilnahme verhindert haben.

Witwe von Jens Büchner zieht nicht in den Dschungel

Die Witwe von TV-Auswanderer Jens Büchner wird vorerst nicht in den Dschungel gehen. Wie Bild berichtet (Bezahlinhalt) soll RTL ihre Teilnahme an der TV-Show auf 2020 verschoben haben. Jens Büchner war am 17. November an den Folgen von Lungenkrebs gestorben. Im Januar 2017 hatte er an der 11. Staffel von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“ teilgenommen.

(red)
Mehr von Westdeutsche Zeitung