Drastisches Ende eines Krankentransportes

Drastisches Ende eines Krankentransportes

Duisburg. Ein technischer Defekt hat am Mittwochvormittag einen Krankentransport abrupt beendet:: Während der Fahrt auf der A 40 in Richtung Venlo "kollabierte" das Fahrzeug und ging kurze Zeit später in Flammen auf.

Der Fahrer konnte den Wagen jedoch stoppen. Er, sein Beifahrer und ein Patient konnten sich knapp noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Wie die Polizei berichtet, war ein 49-jähriger Fahrer mit seinem Kleinbus auf der A 40 unterwegs. Ziel war Hochheide, wohin ein Patient zurückgebracht werden sollte. Kurz vor 9.30 Uhr hörte der Fahrer einen lauten Knall im Fahrzeug und bemerkte, dass schwarzer Qualm aus dem Auspuff drang. Er verließ daraufhin die Autobahn und stoppte den Renault Traffic auf der L 60. Noch während er und sein Beifahrer (38) den 54-jährigen Fahrgast im Rollstuhl nach draußen brachten, ging das Auto in Flammen auf. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden.

Für die Landung des Rettungshubschraubers und der Löscharbeiten musste die L 60 bis 10 Uhr für beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. In Richtung Kaßlerfeld konnte die Fahrbahn gegen 11 Uhr wieder freigegeben werden. Der Patient wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelte einen technischen Defekt als Brandursache.

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