Berlin: Angreifer ersticht Sohn von Ex-Bundespräsident

Bei Vortrag in Berliner Klinik : Angreifer ersticht Sohn von Ex-Bundespräsident

Am Dienstagabend wird ein Mann in der Berliner Schlosspark-Klinik während eines Vortrags erstochen.

In einer Berliner Privatklinik ist während eines Vortrags der Referent erstochen worden. Laut einer Polizeisprecherin soll der Dozent des Vortrags am Dienstagabend plötzlich von einem Mann angegriffen worden sein.

Bei dem Toten handelt es sich nach Informationen des "Tagesspiegel" um Fritz von Weizsäcker, den Sohn von Alt-Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker.

Ein Mann aus dem Zuschauerraum soll dazwischen gegangen und dabei selbst schwer verletzt worden sein. Der Dozent starb noch vor Ort. Der Tatverdächtige wurde festgenommen.

Eine Mordkommission nahm Ermittlungen auf. Experten untersuchten den Tatort. Weitere Angaben zu Opfer und Täter sowie dem Hintergrund der Tat machte die Sprecherin offiziell nicht. Zunächst sollten die Angehörigen des Opfers verständigt werden.

Der Vorfall ereignete sich gegen 18.50 Uhr in der privaten Schlosspark-Klinik in der Nähe des Charlottenburger Schlosses.

In der Klinik gibt es laut Website regelmäßig Veranstaltungen, die sich in der Regel an interessierte medizinische Laien wenden, die etwas über Erkrankungen, deren Diagnose und Therapiemöglichkeiten erfahren möchten. Für Dienstagabend war ein Vortrag zum Thema Fettleber angesetzt („Fettleber – (K)ein Grund zur Sorge?“).

Die Klinik liegt am Schlosspark Charlottenburg. Sie hat nach Angaben auf ihrer Website rund 340 Betten und nimmt an der psychiatrischen Notfallversorgung für Charlottenburg-Nord teil.

Es gibt Fachabteilungen unter anderem für Ästhetisch-Plastische Chirurgie, Neurologie, Orthopädie, Psychiatrie und Innere Medizin (Gastroenterologie und Kardiologie).

(dpa)
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