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Ausflugtipps zum Wochenende: Zum Rodelspaß raus ins Bergische Land

Ausflugtipps zum Wochenende: Zum Rodelspaß raus ins Bergische Land

Wer am Wochenende Ski laufen möchte, muss bis ins Sauerland oder in die Eifel fahren.

Düsseldorf. Mehr als 20 Zentimeter Schnee auf dem Kahlen Asten im Hochsauerland, sogar 30 Zentimeter in den Hochlagen der Eifel: „Das ist ein Bilderbuchstart in die Saison.“

Wetterbeobachter Jürgen Weiler rieb sich am Freitag in Winterberg die Hände. Skifahrer, Rodler und Snowboarder dürfen sich auf sehr gute Pistenverhältnisse freuen: „Es könnten noch 15 Zentimeter hinzukommen“, meint Weiler. Die Betreiber der Skigebiete haben dem Winter in den vergangenen Tagen mit Schneekanonen zusätzlich auf die Sprünge geholfen.

In den höher gelegenen Skigebieten des Sauerlands sollen sich am Wochenende bis zu 50 Lifte drehen; für Langläufer sind 100 Kilometer Loipen gespurt. Auch im Skigebiet „Weißer Stein“ in der Eifel sollen die Lifte ab Samstag in Betrieb sein. „Ob wir die Loipen spuren können, hängt von der Wetterlage ab. Es ist Sturm angekündigt“, sagt Anja Schmitz von der Tourist-Information Hellenthal.

Zurückhaltender ist man im sauerländischen Skigebiet Olpe-Fahlenscheid: Wenn überhaupt, dann surren die Lifte dort erst am Sonntag auf die Bergstationen in 570 bis 590 Meter Höhe.

Ski Heil? Dafür liegt in unserer Region selbst im Oberbergischen noch nicht genug Schnee. Zwölf bis 16 Zentimeter waren es am Freitag in Radevormwald — zu wenig zum Spuren der Önkfelder Loipe. Auch auf Lichtscheid in Wuppertal-Barmen lässt der Langlaufspaß „leider noch auf sich warten“, sagt Fredy Mäurer vom Ski-Club Cronenberg.

Bleiben die Kufen. Rodel-Treffpunkt für Familien ist das Bärenloch in Solingen (zwischen Gräfrath und Stöcken) — mit ordentlichen Hügeln für Erprobte und leichten Dellen für Anfänger. In Remscheid lockt der Hang am Hohenhagen zum Schlittenfahren. Im Wodantal (zwischen Velbert-Langenberg und Hattingen) kann auf 220 Meter Länge gerodelt werden.

Ob der dortige einzige Schlepplift des Ruhrgebiets öffnet, muss im Landhaus Siebe erfragt werden (Tel. 02324 5980-0). Wer mal wieder die Schlittschuhe schnüren will, ist auf Deutschlands größter Kunsteis-Anlage mit 8000 Quadratmetern im niederrheinischen Grefrath richtig. Gleich nebenan ist an diesem Wochenende noch einmal der romantische Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum Dorenburg geöffnet.

Fürs ganze Wochenende gilt: Mütze auf, raus aus dem Haus, mit dem Auto Richtung Bergisches Land und ab in den winterlichen Wald. iff/lnw