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Münster: A1: 2000 Menschen sitzen nach Unfall fest

Münster : A1: 2000 Menschen sitzen nach Unfall fest

Rund 2000 Menschen harren nach einem Unfall stundenlang in ihren Fahrzeugen aus. Erst 24 Stunden später konnte die Autobahn wieder komplett freigegeben werden.

Münster. Nach einer Vollsperrung auf der Autobahn 1 bei Münster am Montag ist der Verkehr am Dienstagmorgen langsam wieder ins Rollen gekommen. Stundenlang hatten rund 2000 Menschen zuvor in ihren Autos festgesessen, bis die Polizei am frühen Morgen eine der gesperrten Spuren freigeben konnte. Erst rund 24 Stunden nach der Kollision twitterte die Polizei am Dienstagnachmittag: „Ab sofort ist die #A1 wieder komplett freigegeben.“

Am frühen Nachmittag war ein Tanklastwagen auf ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei aufgefahren.
Am frühen Nachmittag war ein Tanklastwagen auf ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei aufgefahren. Foto: Guido Kirchner

Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten die Wartenden am Montagabend mit Getränken und Snacks, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Der Stau löste sich gegen 19 Uhr wieder auf, nach und nach fuhren die Autos am Unglücksort vorbei. Etliche Lastwagen steckten am frühen Dienstagmorgen aber noch fest.

Die beiden Fahrer wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht.
Die beiden Fahrer wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Foto: Guido Kirchner

Am frühen Montagnachmittag war ein Tanklastwagen auf ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei aufgefahren. Die beiden Fahrer wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Der mit einem chemischen Farbstoff beladene Lkw stand so unglücklich auf der A1, dass die vielbefahrene Strecke in Richtung Ruhrgebiet völlig gesperrt werden musste.

Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten die Wartenden am Montagabend mit Getränken und Snacks
Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten die Wartenden am Montagabend mit Getränken und Snacks Foto: Guido Kirchner

Nachkommende Autos konnten weder an der Unfallstelle vorbeigeführt noch anders abgeleitet werden, sagte der Feuerwehrsprecher. Ein erster Versuch, den Lkw auf den Haken zu nehmen, scheiterte. Daher entschlossen sich die Rettungskräfte, den Tankbehälter leer zu pumpen. Schädliche Stoffe waren nicht ausgetreten. dpa