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Hospizgruppe des Malteser Hilfsdienstes in Grefrath und Kempen: Zehn neue Hospizhelfer haben Lehrgang erfolgreich beendet

Hospizgruppe des Malteser Hilfsdienstes in Grefrath und Kempen : Zehn neue Hospizhelfer haben Lehrgang erfolgreich beendet

(Red) Zehn neue Sterbebegleiter und Sterbebegleiterinnen haben von den Maltesern ihre Zertifikate überreicht bekommen. Im Gemeindehaus in Oedt haben der Grefrather Ortsbeauftragte Lothar Kemski und der Kempener Stadtbeauftragte Frank Lange jetzt neun Frauen und einem Mann die Urkunden überreicht.

Unter Anleitung der Koordinatorinnen Renate Land und Monika Degenhardt haben die Ehrenamtler in einem über mehrere Monate laufenden Lehrgang die Qualifikation erlangt, Sterbende auf ihrem letzten Weg zu begleiten. „Diese Tätigkeit ist insbesondere in der schweren Corona-Zeit aller Ehren wert“, sagte Lothar Kemski bei der kleinen Feierstunde. „Wir sind da für die Menschen, die uns brauchen – trotz der erschwerten Rahmenbedingungen“, so Renate Land und Monika Degenhardt.

Die Hospizgruppe „Klaus Hemmerle“ unter dem Dach der Malteser kümmert sich seit Jahrzehnten darum, Schwerstkranke und Sterbende sowie deren Angehörige würdevoll zu begleiten. Für die Koordinatorinnen ist es eine große Freude, dass sich die Teilnehmerinnen und der Teilnehmer des Kurses trotz der herausfordernden Schulungssituation während der Corona-Pandemie der Hospiz­gruppe und den Maltesern durch Zuverlässigkeit und Flexibilität zugehörig gezeigt haben. So haben nach Auskunft von Frank Lange in den vergangenen dreieinhalb Jahren knapp 40 Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleiter den Lehrgang absolviert. Der so genannte Befähigungskursus umfasst 18 Einheiten von jeweils drei Stunden. Dazu gehört ein begleitendes Praktikum von zehn bis 20 Stunden, eine Schulung zur Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt, ein Erste-Hilfe-Kursus, eine Einführung zu Handreichungen am Krankenbett sowie eine Demenz-Schulung. „Die persönliche Reflektion der eigenen Haltung zum Umgang mit Tod und Sterben ist ein enorm wichtiger Bestandteil des Kurses“, betont Monika Degenhardt.

Der ambulante Hospiz-, Trauerbegleitungs- und Palliativberatungsdienst besteht im 26. Jahr. Der Malteser Hospizdienst „Klaus Hemmerle“ ist erreichbar unter Telefon 02152/9590-420 oder per E-Mail an: hospizdienst.kreisviersen@malteser.org. Nähere Infos gibt es auch im Internet auf:

www.malteser-kempen.de