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Zooviertel: Das Ende einer Hundewiese

Zooviertel: Das Ende einer Hundewiese

Aus der Fläche am Märchenbrunnen soll bis zum NRW-Tag ein gepflegtes Stück Rasen werden – auch die Poller kommen weg.

Wuppertal. Hundewiesen sind nach landläufigem Verständnis jene Grünflächen, auf denen Waldi und Lumpi ihren Kot ablassen. Dass sie ihr Geschäft auf der Wiese am Märchenbrunnen völlig legal erledigen, ist ein Märchen. Tatsächlich handeln sie und ihre Besitzer nur nach purem Gewohnheitsrecht.

Nun möchte die Stadt endgültig mit den Missverständnissen aufräumen und aus der hochwachsenden Wiese im Zooviertel einen dauerhaft gepflegten Rasen machen.

Feierliche Einweihung soll der NRW-Tag im Sommer sein, wenn das ehemalige Hundeklo als Veranstaltungsfläche dient. Eine reich geschmückte Blumensäule soll Krönung des Festtags sein, auf Dauer leider eine zu teure Dekoration, so Peter Ehm, Leiter des Ressorts Grünflächen und Forsten.

Dennoch steht auch langfristig eine Verschönerung ins Haus. Schon in den nächsten Monaten werden die Poller entfernt, wahrscheinlich mit Hilfe der GESA. Schilder und Politessen werden eindringlich in Erinnerung rufen, dass die Hindernisse nicht etwa weggeräumt wurden, um Autofahrern ein bequemeres Parken auf der Wiese zu ermöglichen.

Sanierung Lange Zeit schlummerte der Märchenbrunnen vor sich hin - Ende 2006 begann die Stadt mit der Sanierung. Sie wurde im Juli vergangenen Jahres beendet. Die Bezirksvertretung Elberfeld-West bewilligte dafür einen Zuschuss von 6400 Euro. 4000 Euro erbrachte ein Märchenfest. Die restlichen Kosten teilten sich die Stadt Wuppertal und das Landesamt für Denkmalpflege.