Freier Besuch der Expressionismus-Austellung WZ-Tag im Von der Heydt-Museum

WZ-Tag im Von der Heydt-Museum - "Blauer Reiter" und "Brücke" im Dialog

 Ernst Ludwig Kirchners Werk „Frauen auf der Straße“ (1915) gehört zur Sammlung des Von der Heydt-Museums.

Ernst Ludwig Kirchners Werk „Frauen auf der Straße“ (1915) gehört zur Sammlung des Von der Heydt-Museums.

Foto: dpa/Oliver Berg

„Alle Kunst, die sich im Verlauf des 20. Jahrhunderts entwickelt hat und die auf Figur, Ausdruck und Farbe setzt, kommt um den Expressionismus nicht herum“, sagt Roland Mönig. Der Direktor des Von der Heydt-Museums zeigt derzeit in den Räumen im zweiten Obergeschoss des Hauses eine Ausstellung, die sich dieser Kunstrichtung auf eine  beeindruckende Art nähert.

„Brücke und Blauer Reiter“ bringt nach vielen Jahren  erstmals wieder ihre bedeutendsten Künstlervereinigungen in einen Dialog und befragt sie.  Am heutigen Samstag, 18. Dezember, können Leser der Westdeutschen Zeitung die Ausstellung kostenlos  besuchen.

Vielfältige Kunst
in zehn Räumen

Drei Museen haben für die noch bis zum 27. Februar 2021 gehängte Schau Schätze aus ihren Beständen zusammengetragen. Neben dem  Wuppertaler Museum sind dies die Kunstsammlungen Chemnitz und das Buchheim Museum am Starnberger See. Hinzu kommen  Leihgaben aus 18 weiteren Museen. 160 Arbeiten, 90 Ölbilder und 70 Arbeiten auf Papier von 31 Kunstschaffenden versprechen in zehn Räumen intensiven  Kunstgenuss. Zur Faszination der Kunstrichtung kommen Informationen über das, was die Kunstschaffenden der beiden Vereinigungen verband und was sie trennte, woher sie kamen und welche Entwicklung sie nahmen. Schließlich gibt es einen kleinen Ausblick auf die Zeit nach 1945, als entweder die im Dritten Reich Verfemten rehabilitiert wurden oder bewusst die  Distanz zu ihnen gesucht wurde.

Leser, die die Seite 3 (Hier und Heute) der Zeitungsausgabe vom heutigen Samstag  mitbringen (gedruckt oder in der E-Paper-App) und die 2G-Regel (geimpft oder genesen) erfüllen, haben von 11 bis 18 Uhr freien Eintritt. Da wegen der Pandemie die Einlasszahlen beschränkt sind, ist es ratsam, wenn nicht alle gleichzeitig zum Öffnungsbeginn kommen.