Meinung WZ-Kommentar zum Sanierungsstau im Schulbereich: Zeit für Ergebnisse

Wuppertal · Beim Gebäudemanagement in Wuppertal beißt sich die sprichwörtliche Katze anscheinend permanent selbst in den Schwanz.

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Foto: WZ/Alina Komorek

Dringend anstehende Projekte können nicht in den politischen Gremien beschlossen werden, weil die Informationen zu Umfang, Kosten und Dauer vom GMW nicht vorliegen. Das GMW kann diese Informationen nicht liefern, weil die politischen Gremien noch kein grünes Licht gegeben haben. GMW-Sprecher Marian Berner jongliert derweil mit sperrigen Begriffen wie „Priorisierung der Baumaßnahmen“ und „Sicherstellung der finanziellen und personellen Ausgestaltung“ und scheint damit sagen zu wollen: „Wie wann was passieren kann, würden wir ja sagen, wenn wir nur wüssten, wer sich darum kümmern kann.“ Denn immer wieder deuten sich bei den Diskussionen um all das, was in Wuppertal nicht geht, personelle Probleme an. Dass sich dieses Problem auf den Schulbereich auswirkt, ist eigentlich schlimm genug. Das GMW ist aber auch noch für andere Projekte zuständig, die darunter leiden. Wurde der Eigenbetrieb GMW personell kaputt gespart? Da auch in anderen Abteilungen der Stadtverwaltung über Personalmangel geklagt wird, liegt diese Vermutung nahe. Ob die zwei beauftragten Unternehmensberatungen das GMW erfolgreich auf Vordermann bringen, ist noch nicht absehbar. Zeit wird es aber jedenfalls.

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