Meinung WZ-Kommentar zum Lärmaktionsplan: Hoffnung auf Umsetzung

Wuppertal · Lärmaktionsplan – ein Wort, das aus drei Worten zu bestehen scheint, die inhaltlich so gar nicht zueinander passen wollen. Und doch: Das Wort steht dafür, eine Lärmminderung in besonders belasteten Gebieten zu erreichen.

stephan.vonkolson@wz.de

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Foto: JA/Andreas Fischer

Dazu können die Gemeinden Maßnahmen festlegen und Prioritäten für deren Realisierung setzen. Das Hauptziel dabei ist in jedem Fall eine höhere Lebensqualität in der Stadt. Konkret geht es darum, potenziell gesundheitsgefährdende Lärmbelastungen zu vermeiden, Belästigungen zu verringern und den Bewohnern der Städte einen ungestörten Schlaf zu ermöglichen. Okay. Das Ganze hat sich nicht die Wuppertaler Verwaltung ausgedacht – und es gibt sogar eine hochoffizielle Empfehlung, diese Abfrage alle fünf Jahre durchzuführen. Aber das ist in Ehrlichkeit fast die einzige Möglichkeit, die die Stadt hat, genau herauszufinden, wo die Lärmbelästigung am höchsten ist – und wo also dringlicher öffentlicher Handlungsbedarf herrscht. Und das auch noch komplett transparent. Denn auf der Internetseite der Stadt kann der Entwurf der Lärmaktionsplanung eingesehen werden. Gute Sache? Unbedingt. Denn Lärmbelästigung ist vielleicht subjektiv. Es gibt aber auch ganz objektiv gesundheitliche Probleme durch Lärm. Und wo dieser entsteht – das wissen die Wuppertaler nun einmal am allerbesten selbst. Bleibt nur noch eins: Hoffnung auf Umsetzung!

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