Meinung WZ-Kommentar zum Besuch Sedat Ugurmans bei den WSW: Ein würdigender Besuch

Wuppertal · Es hatte nicht die Bedeutsamkeit eines Staatsbesuchs am Dienstag. Trotzdem war es wichtig, dass sich Sedat Ugurman den Mobilbereich der Wuppertaler Stadtwerke angesehen hat.

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Foto: WZ/Alina Komorek

Warum erst jetzt?, werden manche fragen. Sollte der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, am besten mitsamt allen Ausschussmitgliedern, nicht längst einmal konkret in Augenschein genommen haben, was sonst nur abstrakt als Beschlussvorlage diskutiert wird? Aber gut, Ugurman ist dort gewesen, hat sich die Zusammenhänge erläutern lassen und mitunter bestimmt nicht schlecht gestaunt, wie viel logistischen Aufwand solch ein Verkehrsunternehmen wie WSW Mobil betreiben muss, damit die Busse fahren, wie sie sollen, und die Schwebebahn so schwebt, wie die Wuppertaler es von ihr gewohnt sind. Klar, dazu gehören mitunter auch Pannen und derzeit leider auch ein abgespeckter Fahrplan. Der Personalmangel lässt grüßen – wie in anderen Branchen auch. Aber hier geht es um einen Bereich, für den in der Corona-Zeit ein Begriff geprägt wurde: „systemrelevant“. Beim Fahrpersonal der WSW handelt es sich nicht um hoch studierte, gar hoch dotierte Kräfte. Aber die Frauen und Männer machen einen sehr wichtigen Job. Ohne sie stünde die Stadt zu einem großen Teil still. Dies zu würdigen, hatte Ugurman mit seinem Besuch hoffentlich auch im Sinn.

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