Die WZ in 100 Sekunden

Das Unwetter wird Wuppertal noch lange beschäftigen

Wuppertal. Am Tag nach dem Unwetter ist Aufräumen angesagt. Nach ersten Schätzungen standen tausende Keller in Elberfeld und Barmen unter Wasser, die Feuerwehr zählte rund 600 Einsätze, die bis in den Mittwoch andauerten. Die Stadt verzeichnet massive Gebäudeschäden und zerstörte technische Geräte in Kellerräumen. Betroffen sind Schulen, Sporthallen, Kitas, das Museum, die VHS und viele andere öffentlichen Gebäude. Es gibt Schäden an Straßen, Gehwegen, Grünanlagen und der Kanalisation. Bei Stadt ist schon klar: Die Reparatur der Schäden bei der Stadt wird Millionen kosten — Kämmerer Slawig hofft auf eine Soforthilfe vom Land. Auch Geschäfte sind durch Überflutungen geschädigt, unter anderem lief das Wasser in die City-Arkaden. Wir berichten unter anderem, wie Läden und Lokale im Luisenviertel betroffen sind, wie die Regenflut Müllers Marionettentheater erwischt hat und was eine Wetter-Spezialistin dazu sagt.

Polizei verteilt anonyme Briefe

Wuppertal. Bei den Ermittlungen zur Ermordung des Springmann-Paars hat die Polizei wohl auch fingierte anonyme Briefe verteilt. Das wurde am 14. Verhandlungstag am Mittwoch bekannt. Dabei ging es um Aussagen des Sohns bei der Polizei. Nach Angaben der Vernehmungsbeamten sagte er über seinen Sohn — der angeklagt ist, sein Großeltern getötet zu haben - dass er ihm einen Mord nicht zutraut. Trotzdem hat er spekuliert, wie es doch zu der Tat gekommen sein könnte. Dabei kam auch ein anonymer Brief zur Sprache, den die Polizei wohl als ermittlungstaktische Maßnahme dem Sohn und dessen Ex-Frau in den Briefkasten gelegt hat.

Das Wetter

Wuppertal. Der Donnerstag beginnt zunächst mit wenigen Wolken und es wird mit bis zu 27 Grad wieder sehr warm. Zum Nachmittag hin können sich wieder lokale Starkregenschauer oder Gewitter bilden.

Mehr von Westdeutsche Zeitung