Veranstaltung WZ-Autoschau in Wuppertal: Autohäuser zeigen, was sie haben

WZ-Autoschau informiert über die aktuellen Pkw-Modelle – Veranstaltung kehrt an den Standort am Stadion zurück.

Zehn Autohäuser nutzten die Gelegenheit, sich bei der Autoshow am Stadion zu präsentieren.

Zehn Autohäuser nutzten die Gelegenheit, sich bei der Autoshow am Stadion zu präsentieren.

Foto: Andreas Fischer

Einen breiten Ein- und Überblick über das aktuelle Angebot in Sachen motorisierten Individualverkehr hat am Sonntag die diesjährige WZ-Autoschau geboten. Bei der Rückkehr zum Ausstellungsort am Stadion am Zoo präsentierten zehn Autohäuser mehr als 60 Modelle aus 20 Marken. Und um auf der Veranstaltung auch etwas für die gesamte Familie zu bieten, umfasste das Angebot unter anderem auch Fußballdarts, Kinderschminken oder eine Hüpfburg. Und für Sportfreunde stand das Maskottchen des BHC, „Bergi“, zur Begrüßung bereit.

Mehrere Tausend Besucher nutzten die Gelegenheit und informierten sich über die neuesten Automodelle. Moderiert wurde die Veranstaltung von WZ-Chefredakteur Lothar Leuschen und seinem Stellvertreter Olaf Kupfer. Man freue sich über die „gute Resonanz“ auf die Autoschau und das „vielfältige Angebot“, das entlang der Wupper präsentiert wurde, sagte Kupfer. Auch die Autohersteller konnten sich über ein reges Interesse freuen.

WZ-Autoschau 2024​ in Wuppertal
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WZ-Autoschau 2024 in Wuppertal

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Foto: JA/Andreas Fischer

Wobei es gegenüber den Vorjahren Veränderungen gab. Stand bei den vergangenen Autoschauen der Trend zur Elektromobilität im Mittelpunkt, so hat sich das Bild mittlerweile gewandelt. Mit dem Wegfall der staatlichen Förderung für den Kauf von E-Fahrzeugen habe auch bei den Kunden die Nachfrage nach „Stromern“ deutlich nachgelassen. „Wir haben momentan so gut wie keine Nachfrage nach reinen E-Fahrzeugen“, sagte Wojtek Dickhut, Verkaufsleiter der Ruhrdeich-Gruppe Trendmobile. Auch bei den Hybridantrieben könnte das Geschäft besser laufen. Dickhut präsentierte mit seinem Team fünf neue Modelle der Autofirma Renault – zwei Verbrenner und drei Hybridfahrzeuge. Von 19 000 bis 72 000 Euro reichte die Preispalette der vorgestellten Fahrzeuge.

Etwas tiefer in die Tasche konnten potenzielle Käufer am Stand des Gottfried-Schultz-Automobilhandels greifen. Dort lag die Preispalette im Bereich der Audi-Modelle zwischen 50 000 und 185 000 Euro. Alle mitgebrachten Modelle waren reine Benziner und repräsentierten die aktuelle Modellpalette, sagte Maurice Heyra, Verkaufsberater für Neuwagen im Unternehmen. Hinzu kam ein älteres Fahrzeug, mit dem deutlich gemacht werden sollte, dass das Autohaus auch Gebrauchtwagen in Zahlung nimmt. Nach Angaben von Heyra bleiben die Kunden in der Regel jenem „Antriebsstrang“ bei Fahrzeugen treu, den sie einmal gewählt hätten. Momentan gebe es im Geschäftsalltag eine Mehrheit an Kunden, die sich für ein Benzin- oder Diesel-Fahrzeug entscheide.

Erstmals auf der WZ-Autoschau vertreten war die Firma Hotrod Tours Wuppertal. Das Unternehmen verkauft keine Autos, sondern bietet – wie der Name schon sagt – Touren mit Fahrzeugen, die von Weitem an aufgemotzte Seifenkisten erinnern. Sie bringen es dank einer Motorisierung von 13,6 PS auf immerhin 88 Stundenkilometer und sind für den regulären Straßenverkehr zugelassen. „Wir bieten Touren für bis zu sieben Personen an“, betonte Mitarbeiter David Wesener. Die Fahrzeuge stammen von dem Unternehmen Wenckstern GFK aus dem norddeutschen Norderstedt. Drei unterschiedliche Touren für 60, 90 oder 120 Minuten vermittelt das Unternehmen, das in diesem Jahr an den Start gegangen ist. Zielpublikum sind Teilnehmer zum Beispiel von Firmenfeiern oder Junggesellenabschieden.

Ein neues Angebot für noch minderjährige Verkehrsteilnehmer bot derweil die Firma Bob Automobile. Gleich am Eingangsbereich hatte sie einen kleinen Parcours eingerichtet, auf dem Kinder ab elf Jahren und Jugendliche am Steuer eines Range Rover Evoque oder eines Land Rover Defender 90 ein paar Runden drehen konnten.

Begleitet von einem Fahrlehrer durften sie in den auf Fahrschulniveau ausgestatteten Fahrzeugen auf die Strecke gehen – und zum Abschluss auch das rückwärtige Einparken üben. Einer der jüngsten Teilnehmer war dabei Ferdinand Baganz, der von seiner Mutter zu einer Probetour animiert wurde. „Ich dachte eigentlich, dass es schwerer wird“, sagte der 13-Jährige nach seinem Einsatz. Für ihn selbst sei so ein Fahrzeug allerdings zu groß, bekannte er. „Ich würde ein kleineres Auto nehmen“. Das verbrauche ja schließlich auch weniger Benzin.

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