Weiter Dauerregen Wupperverband: Überschreitung der Wasserstände von Donnerstagnacht kann nicht ausgeschlossen werden

Wuppertal · Der Pegel der Wupper steigt wieder. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert ergiebigen Dauerregen für den kompletten Samstag.

 In Beyenburg kam es bereits am Donnerstagabend zu Überschwemmungen.

In Beyenburg kam es bereits am Donnerstagabend zu Überschwemmungen.

Foto: Andreas Fischer

Nach erneutem Dauerregen am Samstag, 14. Januar, steigt der Pegel der Wupper erneut an. Der Wupperverband schätzt daher die Lage so ein: „In Kombination mit den bereits stark gesättigten Böden kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Wasserstände der letzten Tage erneut erreicht werden. Auch eine Überschreitung dieser Wasserstände kann nicht ausgeschlossen werden.“

In der Nacht zu Freitag war die Wupper an der Messstelle Kluserbrücke auf bis zu 1,82 Meter angestiegen. Bereits ab 1,26 Meter war eine erste Warnstufe erreicht, durch die eine grundlegende Alarmbereitschaft ausgelöst wurde. Die kritische Grenze liegt bei 2,12 Meter. Der Wupperverband geht aber davon aus, dass es trotz der ungünstigen Wetterlage nicht zu einer Überschreitung dieser Marke kommen wird.

Der Deutsche Wetterdienst warnt bis Sonntag, 15. Januar, für den Bereich Wuppertal vor ergiebigem Starkregen. Hinzu kommen Windböen.

Der Wupperverband geht davon aus, dass sich die Gewässer-Lage ab Sonntag dann entspannt, weil zwar weitere Niederschläge angesagt sind, diese aber in Form von Schauern mit geringerer Abgabemenge erwartet werden.

In Beyenburg war bereits am Donnerstagabend die Wupper über die Ufer getreten und hatte Wiesen überschwemmt. Für die unmittelbaren Anwohner in Alt-Beyenburg wurden damit unangenehme Erinnerungen an die Flut im Sommer 2021 erweckt. Allerdings passierte dieses Mal nichts Schlimmeres: Die Feuerwehr musste keinen einzigen Keller im Wuppertaler Stadtgebiet auspumpen.

 Zum Vergleich: Die Zollbrücke Heckinghausen am Samstag, 14. Januar, 2023.

Zum Vergleich: Die Zollbrücke Heckinghausen am Samstag, 14. Januar, 2023.

Foto: Günter Hiege
Hier die selbe Brücke am 15. Juli 2021.

Hier die selbe Brücke am 15. Juli 2021.

Foto: Günter Hiege
(neuk)
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