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Wupperverband renaturiert 2018 zwei Kilometer Ufer

Wupperverband renaturiert 2018 zwei Kilometer Ufer

Die Wupper wird im Bereich des Bayer-Werks in Elberfeld aufbereitet.

Der Wupperverband setzt auch 2018 seine Renaturierungsarbeiten im Stadtgebiet fort. Als Nächstes sollen rund zwei Kilometer Flussufer im Bereich des Bayer-Werks in Elberfeld aufbereitet werden. Das war bei der gestrigen Verbandssitzung Thema. Dabei blickte Vorstand Georg Wulf auch auf die Erfolge in diesem Jahr zurück.

So realisierte der Wupperverband 2017 das bisher umfangreichste seiner Wupper-Projekte in Laaken. In Zusammenarbeit mit dem Familienunternehmen Vorwerk schaffte der Verband Inseln und verbreiterte das Flussbett stellenweise sogar um das Doppelte des bisherigen Flusslaufs. Fortsetzung folgt in 2018. Auch 400 Meter Fluss im Bereich Pfälzer Steg wurden renaturiert.

„Viele Fische sind in die Wupper zurückgekehrt. Es ist einfach schön, diese Erfolge zu sehen“, sagte Sprecherin Susanne Fischer. Mittlerweile haben Forellen und sogar Lachse ihren Weg aus der Nordsee über den Rhein in die Wupper gefunden.

Dieser positive Trend soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden. „Der Zeitplan dafür steht noch nicht fest“, sagt Fischer. Klar ist aber, dass der Bereich zwischen Kabelstraße und dem Ufer westlich des Zoos bei Bayer aufbereitet wird. Die Kosten für die Umgestaltung sind noch nicht bekannt.

8,5 des 15 Kilometer langen Stadtflusses sind bereits wieder in einen natürlicheren Zustand versetzt. Bedeutet: Durch Inseln, Vertiefungen und Steine windet sich der Fluss wieder. Das zieht Fische an, denen zudem mit Aufschüttungen Ruhezonen eingerichtet werden.

Vorstandschef Georg Wulf freute sich, mit Bayer wieder einen starken Partner für die Renaturierung gefunden zu haben. „Das Engagement der in Wuppertal ansässigen Unternehmen für ihre Stadt und ihren Fluss ist beispielhaft. Wir sind für diese Unterstützung sehr dankbar und werten es auch als Bestätigung unserer Arbeit“, sagte Wulf.

Der Wupperverband besteht aus 101 Delegierten der Wupperverbands-Mitglieder: Städte und Gemeinden, Kreise, Unternehmen der Wasserversorgung und Entsorgung sowie weitere Firmen. Neben der Pflege der Wupper sind Talsperren, Kläranlagen und Hochwasservorsorge weitere Gebiete des Verbands.